Dienstag, 2. Mai 2017

Die ersten Wände stehen (Kellerausbau #2)

Nach einigen Rückschlägen beim Ausbau des Kellers ist es endlich soweit, die ersten Wände stehen.

Was für Rückschläge gab es?

Nun, ich hatte den Plan gefasst, dass der Fussboden im Keller, zumindest im Flur soweit fertig ist, also Dämmung, Fussbodenheizung und Estrich. Warum das? Ganz einfach, erstens mach ausbauen Dreck, der so nicht das komplette Haus befällt, außerdem kann dann die Fussbodenheizung direkt zusammen mit der im Haus in Betrieb gehen, das würde einigen Aufwand sparen.
Leider ist es so, dass der Keller naturgemäß nicht ganz dicht ist, das Treppenloch, die Aussparungen für die Abflüsse... Alles nicht zu 100% dicht, weswegen immer wieder mehr oder weniger Wasser in den Keller gelangt. Natürlich mit entsprechenden Folgen für die Sachen im Keller. So kam es, wie es kommen musste es war Wasser unter die Abdichtung gelaufen und zur Entfernung von selbigen musste ich wieder einiges zurück bauen. Sehr schade, das wirft meinen Zeitplan zurück und nervt einfach nur...

Wie auch immer, mittlerweile habe ich den Wassereinbruch zumindest halbwegs unter Kontrolle und die Ausbauarbeiten konnten weitergehen.

Für die Wände habe ich mich für 75er Ständerwerk entschieden, welches jeweils doppelt mit imprägnierten Gibskartonplatten beplankt wurden. Insgesamt ergibt das eine Wandstärke von 125 mm, was ich für ausreichend erachte. Man könnte natürlich noch breiteres Ständerwerk nehmen, aber dann werden die Wände so dick, dass doch recht viel Raum verloren geht und so hohe Anforderungen an die Stabilität habe ich ja nicht.

Als erstes muss man fest legen wo genau die Wände stehen sollen, und natürlich dass selbige gerade sind. Dass sie gerade stehen, also senkrecht im Raum und nicht schief gegenüber der restlichen Wände, ist einfacher gesagt als getan. Von Hand messen und alle Punkte festlegen ist zwar möglich, aber sehr aufwändig und kleinere (unvermeidliche) Messfehler summieren sich am Ende und dann wird alles schief...
Ich habe mir einen rotierenden Laser geliehen, der senkrechte Linien an die Wände projiziert was die Arbeit erheblich erleichtert. Das händische Messen entfällt zwar nicht ganz, reduziert sich aber. Am Ende kann man die Linien einfach nachzeichnen und hat fortan saubere Referenzpunkte.

Die mit dem Laser gesetzten Markierungen (grünes Klebeband) und die zum Teil zugeschnittenen UW Profile
Wenn die Position aller Wände einmal markiert ist, dann geht es recht schnell. Die UW Profile zurecht schneiden und an Fussboden und Decke festdübeln (Dämmstreifen auf der Rückseite nicht vergessen). Dank der lasergemessenen Linien sollten diese Profile auch genau senkrecht übereinander liegen. Dann die CW Profile auf die passende Länge schneiden und in die UW Profile einstellen. Ich habe sie nicht fixiert, erschien mir unnötig und wenn man versucht alle Profile genau auszurichten geht das sowieso schief. Lässt man sie lose kann man noch während der Montage der Platten korrigieren.

Das erste montierte UW Profil ;)

UW Profile komplett montiert und zurechtgeschnittene CW Profile die locker in die CW Profile gestellt sind
Nur bei den Türen wird es ein wenig kniffelig, denn erstens muss man sich bereits jetzt festlegen welche Breite die Tür haben soll aber auch die Höhe muss jetzt festgelegt werden (Fussbodenaufbau beachten!!!). Die Türrahmen werden links und rechts von stabileren UA Profilen gebildet und oben von einem speziellen Türprofil. Die UA Profile müssen zusätzlich oben und unten befestigt werden, da die Belastungen bei einer Tür höher sind.

Man sieht die Tür mit provisorisch eingehängtem Sturzprofil
Wenn die Profile soweit stehen kann man mit dem Beplanken beginnen. Das ist eigentlich ziemlich selbsterklärend.
Platten passend zuschneiden (idealerweise hat man das Ständerwerk passend zu den Breiten der Platten gestellt) und schraubt sie mit Schnellbauschrauben fest. Ich habe peinlich genau darauf geachtet, dass die Platten nirgendwo an Decken, Böden oder Wänden anstehen, in der Hoffnung so die Schallübertragung weiter zu reduzieren. Wenn man nun noch darauf achtet keine Kreuzfugen zu fabrizieren hat man alles richtig gemacht.


Beplanken #1

Beplanken #2

Rückseite
Ich habe 600 x 2600 x 12.5er Platten verwendet, die lassen sich prima allein verarbeiten und wenn man sie hochkant anschraubt kann man quasi ganze Platten ohne viel Verschnitt nutzen.
Hat man die erste Lage drauf, kommt einfach noch eine zweite oben drüber, wobei ich einmal längs und einmal quer beplankt habe. Man vermeidet so die bereits erwähnten Kreuzfugen.

Zum Teil schon doppelt beplankt... Erst längs, dann quer
Bei waagerechten Decken ist das ganze tatsächlich recht einfach, ich habe mir natürlich nichts einfaches vorgenommen, denn immerhin soll irgendwann einmal eine Dusche unter der Treppe entstehen. Die Treppe ist unten drunter leider nicht gerade, sondern so richtig schön rund und schief...
Ich habe mir damit beholfen, dass ich die UW Profile in regelmäßigen Abständen eingeschnitten habe. So kann man das Profil den Rundungen anpassen und die Wand ganz normal stellen. Nur der Aufwand für das Zuschneiden steigt natürlich, weil man nicht nur die UW, sondern auch die CW Profile speziell einpassen muss.

Die Rundungen unter der Treppe verursachen sehr viel Zuschneidearbeit

Es ist schon erstaunlich, nach relativ kurzer Zeit stehen die Wände. Ein richtig gutes Gefühl zu sehen was man geschafft hat...

Mittwoch, 12. April 2017

Abdichtung des Kellerrohbodens (Kellerausbau #1)

Wie versprochen nun der erste Schritt zu einem schönen Keller in Eigenleistung.


Da der Keller irgendwann einmal einen richtigen Fussboden, mit Fussbodenheizung, Fliesen und allem Drum und Dran haben soll muss man sich Gedanken über den Fussbodenaufbau machen.


Ein paar Sachen waren mir vorgegeben, unsere Heizlastberechnung gab gewisse Stärken für die Dämmung und den gesamten Fussbodenaufbau vor. Wie aber bei vielem anderen auch liegt hier der Teufel im Detail...


Als aller erstes muss der rohe Betonfussboden (Rohfussboden) gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet werden. Man könnte sich nun fragen wo in einem als Weiße Wanne gebauten Keller (absolut dicht, auch gegen anstehendes Wasser) feuchtigkeit her kommen soll.
Es aber wohl so, dass selbst durch wasserdichten Beton geringe Mengen Feuchtigkeit aufsteigen können und auch der Beton selbst verliert noch mehrere Jahre Feuchtigkeit.
Wenn diese Feuchtigkeit nun aufsteigt, in die auf dem Boden liegende Dämmung eindringt und hier kondensiert hätte man über kurz oder lang einen Feuchtigkeitsschaden, der sich in Schimmel manifestieren könnte.


Will man nicht... Also Abdichten...


Womit? Da fragt man am Besten das Internet... Oder auch nicht, denn anscheinend sind Menschen, die gern selber etwas machen möchten nicht gern gesehen. Man findet wenig verwertbare Informationen, aber eine ganze Menge Gründe warum man ausgerechet das nun nicht selbst machen kann.
Na ja, wie auch immer, es kristalisierten sich zwei Möglichkeiten heraus:


1) Einfach eine PE Folie doppelt auslegen und an den Rändern hoch stehen lassen
2) Abdichten mit einer Bitumensperrbahn


Variante 1 ist natürlich um einiges billiger als Variante 2.


Nach langem hin und her überlegen habe ich mich auch nach Rücksprache mit dem Kellerbauer für Variante 2 entschieden. Der Kellerbauer meinte zwar, dass bei meiner Einbausituation auch Variante 1 gereicht hätte, ich wollte aber auf Nummer sicher gehen.


Ich habe mir eine Absperrbahn mit weiblichem Namen von einem großen Herstellers gekauft. Dabei handelt es sich um eine 1,25m breite Bahn, die an den Rändern jeweils miteinander verklebt werden kann. Für weitere Stöße und für Wandanschlüsse gibt es ein passendes Bitumenklebeband. Beides ist Kaltselbstklebend, man muss also nicht mit einem Brenner hantieren.
Die von mir gewählte Absperrbahn wird im Übrigen nicht vollflächig verklebt, sondern die Bahnen liegen lose auf dem Boden und werden nur miteinander verklebt.


Das Ausrollen und Ausrichten der Bahn geht sehr einfach von der Hand. Die Bahn ist zwar etwas sperrig, lässt sich aber mit einem Teppichmesser sehr gut in Form bringen um Beispielsweise Aussparungen oder Vorsprünge zu modelieren. Mein Rat an potentielle Nachahmer wäre, erst alle Bahnen auszulegen, jeweils entsprechend zuzuschneiden und erst anschließend mit dem Verkleben zu beginnen. Einmal verlegte und miteinander verklebte Bahnen kann man aufgrund des Gewichtes und der Unhandlichkeit nur noch schwierig ausrichten falls Korrekturen nötig sind. Die vorarbeiten sollte man also gewissenhaft ausführen.
Hat man die Bahnen sauber ausgelegt, ausgerichtet und zugeschnitten kann man selbige miteinander verkleben. Einfach die Schutzfolie abziehen und andrücken. Zu beachten ist, dass man einmal (auch nur kurz) verklebte Bahnen nicht wieder trennen kann, es sollte also alles passen. Wie gesagt, gute Vorarbeit...
Die Bahnen verlegt und nur mit sich selbst verklebt #1
#2
Im Idealfall liegt die Absperrbahn nun sauber bis in alle Ecken des Raumes. Wie auf den Fotos ersichtlich habe ich die Bahnen erst ein wenig die Wand hoch überstehen lassen, wobei ich diesen Überstand anschließend sauber abgeschnitten habe.
Ich weiß nicht ob dies richtig ist, aber ich habe anschließend die Bahn über das Bitumenklebeband mit den Wänden verbunden, es entsteht also quasi eine dichte Wanne. Die Verarbeitung des Bitumenklebebandes ist nicht ganz so einfach, es klebt zwar auf der Bahn selbst wie die Hölle, auf Beton aber nicht so ohne weiteres. Hier habe ich mir mit einem Heißluftföhn beholfen, indem ich das bereits verklebte Band erwärmt und es fest an die Wand gedrückt habe. Das so erwärmte Band klebt auf diese Art auch auf dem Beton bombenfest. Der Föhn sollte allerdings nicht zu heiß sein, weil das Band sonst schnell zu weich wird uns sich nicht mehr verarbeiten lässt.
Übrigens, das Klebeband ist 20cm breit, was mir (vor allem bei dem Preis) übertrieben erschien, ich habe es also kurzerhand in der Mitte geteilt und nur mit 10cm breiten Streifen gearbeitet. Aus meiner Sicht sollte das  ausreichend dicht sein.

Zum Teil mit der Wand verklebte Bahnen #1
#2
Alles in allem keine sehr schwere Aufgabe und von jedem ohne zwei linke Hände gut zu meistern. Es braucht kein Spezialwerkzeug oder sonstige Hilfsmittel. Auch allein gut zu bewältigen.
Worauf man allerdings vor der Verlegung ein wenig achten sollte ist ein sauberer Kellerboden (ich habe ihn sogar gesaugt...). Kleine Steinchen oder gröber Dreck drücken sich sonst beim Verlegen oder anschließenden Darüberlaufen durch die Bahn und beeinträchtigen so die Dichtheit. Trotzdem sollte man keine Angst vor kleineren Schäden haben, die kann man mit dem Bitumenklebeband ganz leicht reparieren.

Update 10.07.2017:
Wie ich letztlich erst gelernt habe, ist die Tatsache, dass das Bitumenklebeband nicht so gut auf dem Beton hält ganz normal ist. Das hängt mit der immer vorhandenen Staubschicht auch dem Beton zusammen. Um das zu verbessern gibt es so genannten "Super Haftgrund", auf einer mit diesem Haftgrund behandelten Fläche haftet auch das Klebeband wieder sehr gut und man spart sich den Heißluftföhn (selbst ausprobiert).

Kundenzufriedenheit? Was ist das???

Gestern erreichte mich mal wieder eine unerfreuliche Nachricht... Wie so oft wenn man etwas von Danwood will...

Was war passiert?

Bei Vertragsunterschrift hatten wir als Aktion farbige Außenakzente bekommen. Bis zu 25qm Farbe seien in diesem Angebot enthalten. Sehr gut, da freut man sich doch.

Wir hatten uns genau überlegt, wie unser Haus von außen aussehen soll, in langen Sitzungen an unserem Hausmodel hin und her überlegt, bis wir zu einem für uns annehmbaren Ergebnis gekommen sind.
Als dann die Bemusterung anstand sprach ich das Thema der farblichen Akzente an und unser Vertrieb teilte uns mit, dass ich ihm doch unsere Skizzen am besten mit Maßen zukommen lassen sollte. Im Nachhinein eine blöde Idee, ich hätte darauf bestehen sollen es an Ort und Stelle fest zu legen. Leider hatte ich die entsprechenden Unterlagen zur Bemusterung vergessen und aus dem Kopf konnten wir uns natürlich nicht an alle Details erinnern, weswegen wir zusicherten unsere Skizzen zeitnah zu schicken.
Nun wie das Leben so spielt, aufgrund stressiger Tage und anderweitiger Sorgen ging dieses Detail komplett unter und ich versäumte es die Skizzen zu übermitteln.

Jetzt, wo alles ein wenig ruhiger geworden, die HSP unterschrieben und der Stelltermin vergeben ist hatte unser Vertrieb noch eine Rückfrage wegen der gewählten Fassadenfarbe und schwups fiehl mir mein Versäumnis wieder ein... So schnell wie es mir möglich war schickte ich die Skizzen mit ein paar Erläuterungen an unseren Vertrieb mit der Bitte um Berücksichtigung.

Gestern dann die Nachricht, dass diese Akzente nicht ausgeführt werden können, weil... Ja, warum das nun nicht mehr geht ist nicht so ganz klar... Laut Mail weil die HSP schon final unterschrieben ist...

Hääääääääää????

Nur um das klar zu stellen, wir reden hier von Farbe! Nicht von zusätzlichem Putz, oder sonst irgendwelchen planungs- oder fertigungsbeeinflussenden Dingen. Zwei Flächen welche von Anfang an in den Planungen enthalten waren, werden ja gestrichen, nur unsere zusätzlichen Flächen gehen nicht. Wobei die Farbe ja nachträglich auf den Putz aufgetragen wird...
Der maximalste Einfluss auf die Planung, wäre die Bestellung zweier zusätzlicher Eimer Farbe und zwei Stunden Arbeitszeit vor Ort...

Klar kann man mir vorwerfen, dass dies meine Schuld ist, ich hätte daran denken und mich kümmern müssen. Stimmt auch, aber einen Fehler zu machen ist menschlich (Danwood hat auch schon zur genüge Fehler gemacht) und ein wenig Entgegenkommen wäre doch nicht zu viel verlangt. Vor allem weil der Aufwand ein sehr geringer wäre, ich verlange ja nicht, dass Danwood die Produktion anhällt um meine Wünsche noch zu berücksichtigen.

Meiner Ansicht nach versucht Danwood hier mal wieder uns eins aus zu wischen und zu zeigen wer wohl am längeren Hebel sitzt. Man ignoriert einfach, dass vertraglich 25qm Farbe zugesagt wurden. Versteckt sich hinter fadenscheinigen Erklärungen und meidet schlüssige Erklärungen wie der Teufel das Weihwasser (was nachvollziehbar ist, denn eine schlüssige Erklärung gibt es einfach nicht). Auch zufriedene Kunden scheinen nicht unbedingt im Fokus von Danwood zu stehen. Das deren Jobs aber von der Zufriedenheit (und des Geldes) eben dieser Kunden abhängen scheint man gern zu vergessen.

Für mich ist dieser Vorfall nun der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt... War ich bisher davon überzeugt die richtige Entscheidung bei der Anbieterauswahl getroffen zu haben, so bin ich mir nun nicht mehr sicher...
Wenn ich mir überlege ich hätte für die Akzente bezahlt und wäre in diese Situation geraten... Da würde ich jetzt aber richtig auf die Barrikaden gehen. Eine "nette" Mail wird es trotzdem geben und ich überlege mir nun, wie die Farbe an die Fassade kommt...

Montag, 10. April 2017

Ausbauarbeiten gehen weiter...

Nachdem ich die Kellertür mehr oder weniger erfolgreich selber eingebaut habe ging es nun weiter mit dem Innenausbau des Kellers.

Der Hintergrund, warum ich jetzt schon mit dem Innenausbau beginnen will, ist der, dass zumindest die Fussbodenheizung soweit funktioniert, dass sie zusammen mit dem Rest des Hauses in Betrieb gehen kann. Es geht mir dabei vor allem um das Aufheizprogramm, welches so nur einmal laufen muss.

Wie auch immer, ich informierte mir im Netz das Hirn wund, wie und was ich nun zu tun hatte. Folgender Ablauf ist so in meinem Kopf entstanden:

1) Den Rohfussboden mit einer geeigneten Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit abdichten
 => Muss gemacht werden, damit keine Feuchtigkeit in die Fussbodendämmung aufsteigt und dort Schäden verursacht

2) Stellen der Trockenbauwände (erst einmal nur einseitig aber doppelt beplankt)
=> Klar, irgendwie müssen die geplanten Räume entstehen und die Wände sollten fertig sein bevor der Fussbodenaufbau beginnt, weil die Wände besser auf dem Rohfussboden verankert werden

3) Installation der Trinkwasser- sowie der Heizungszuleitungen
=> Diese Leitungen werden im Fussbodenaufbau verlegt und müssen damit vor dem Fussboden gelegt werden

4) Verlegung der Abwasserleitungen (Dusche Waschbecken und Toilette)
=> Selber Grund wie die Wasserleitungen, das Abwasser wird ebenfalls teilweise im Boden verlegt

5) Installation der Vorwandelemente für Waschbecken, Wasserhähne (Dusche und Waschbecken) sowie für Toilette.
=> Diese kommen teilweise in die Wände, weswegen das vor dem endgültigen Verschließen selbiger passieren muss

6) Dämmen und verschließen der Trockenbauwände
=> wenn alle Installationsarbeiten abgeschlossen sind

7) Legen der Dämmung und der Tackerbahn für die Fussbodenheizung

8) verlegen der Fussbodenheizung in Flur und Bad des Kellers

9) Estrich als letztes Element vor dem Bodenbelag auf die Fussbodenheizung
=> Das kritischste am ganzen Unternehmen, allein kaum zu bewältigen, weswegen ich diesen Part wahrscheinlich in Profihände geben werde.

Der geplante Fussbodenaufbau soll dann ungefähr aussehen wie auf diesem Bild:




FERTIG!!! (zumindest bis das Haus drauf kommt)

Ganz einfach oder? Alles kein Problem... Na ja, wir werden sehen. Ich werde versuchen zu jedem einzelnen der oben genannten Punkte einen eigenen Beitrag zu erstellen. Zumindest überbrücke ich damit die lange Wartezeit bis zur Hausstellung, in der nicht wirklich etwas passiert...

Mittwoch, 29. März 2017

Keller angefüllt

Noch während unseres Aufenthaltes in Thailand erreichte mich eine Mail von unserem Tiefbauer, er wolle unbedingt den Keller anfüllen...

Gern! Je eher je besser! Nur gibt es ein Problem, erklär mal jemanden der 10.000 km weit weg ist per Mail wie genau wir uns nun das Gelände vorstellen... "Also vorne, da bitte nur zur Hälfte anfüllen, bis auf den ursprünglichen Geländeverlauf..." Puh, gar nicht so einfach.

Wie auch immer, anscheinend war meine Beschreibung genau richtig, denn als wir das Werk dann nach unserer Rückkehr sahen war alles genau so wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Bilder dazu folgen hiernach...




Unser Haus wird irgendwann auch mal warm... Vielleicht...

Mit der Heizung scheine ich kein Glück zu haben, erst lässt man mich nicht meine von mir gewünschte (und extrem umweltfreundliche) Heizung einbauen und wenn man sich dann schweren Herzens für einen Kompromiss entschieden hat kommt eine Stolperfalle nach der anderen.


Ich hatte mich für eine innen liegende LuftWasserWärmePumpe (LWWP) entschieden, einen Heizungsbauer aufgetrieben, mich preislich halbwegs mit selbigen geeinigt und gehofft, dass dies nun endliche seinen Gang ginge...


Leider noch nicht ganz, denn mich erreichte eine Mail unseres Heizungsbauers, dass es wohl doch deutlich teurer werden würde, weil die in Aussicht gestellte Förderung bei der gewünschten Anlage nicht bewilligt würde. Wir verfehlen den geforderten "Mindesteffizenzwert" um förderfähig zu werden um ein paar Prozentpunkte.
Puh, Kosten die eigentlich nicht eingerechnet waren, jetzt kostet die Anlage ungeplant noch mehr... Der geneigte Leser würde nun sagen: "Na ja, eine Förderung fest in die Kostenplanung mit aufzunehmen ist ja auch nicht sonderlich klug..." und da muss ich zustimmen. Aus diesem Grund haben wir das auch nicht getan, wir können uns die Heizung auch ohne die Förderung leisten, nur muss man sich dabei irgendwann die Frage stellen, ob die Heizung die Mehrinvestition überhaupt wert ist im Sinne von Effizenz und Amortisation gegenüber einer einfacheren Heizung.


Ich glaube mittlerweile nicht mehr... Aber wir sind immernoch nicht bereit eine Gasheizung einzubauen oder ein nerviges Außenteil im Garten zu haben. Diese beiden Bedingungen kosten leider etwas mehr...


Nichts desto trotz habe ich unserem Heizungsbauer und auch dem Vertriebler unserer Anlage mein Leid geklagt und beide wollten noch einmal über jeden Punkt drüber schauen ob vielleicht doch noch hier oder da etwas eingespaart werden kann. Ich bin gespannt!


Unabhängig davon freue ich mich auf die neue Heizung, deswegen vorab hier schon einmal ein paar grobe Details:


Es handelt sich um eine Dimplex LI 9 TU, welche innen aufgestellt wird und über Kanäle und entsprechende Öffnungen in der Kellerwand die Luft bezieht.
So wird die LWWP im Keller aufgestellt
So oder so ähnlich könnte das bei uns aussehen (Quelle: www.dimplex.de)
Darunter kommt ein 120L Pufferspeicher, der sicherstellt, dass immer genügend heißes Wasser für die Heizung zur Verfügung steht. In einigen technischen Foren kann man nachlesen, dass man diesen Pufferspeicher eigentlich gar nicht braucht, wenn die Heizung vernünftig eingestellt wäre, weil die Fussbodenheizung normalerweise einen ausreichenden Puffer darstellt. Ich habe mich aber überzeugen lassen, ihn doch einzubauen. DENN einen entscheidenden Vorteil hat dieser Pufferspeicher: Mit einer Photovoltaik Anlage (und diese ist mittelfristig bei uns geplant) kann man direkt an diesen Pufferspeicher gehen und das Wasser mit dem Strom vom Dach erwärmen... So lange die Sonne scheint muss die Heizung (theoretisch) also nicht laufen. Das spart Kosten...


Hier sieht mal die Gitter, welche von außen sichtbar sind (Quelle: www.dimplex.de)
Wir bekommen zusätzlich einen 300L Pufferspeicher, welcher ebenfalls über die Photovoltaik Anlage beheizt werden kann. Die 300L sollten eigentlich ausreichen für momentan 2,5 Personen, größere Tanks müssen wenn einmal aufgeheizt auch erst einmal warm gehalten werden. Die Erfahrung wird zeigen, ob wir hier richtig liegen.




Laut Heizungsbauer soll es in dieser Konfiguration und mit einer ausreichend groß dimensionierten Photovoltaik Anlage möglich sein einen guten Teil (an guten Tagen auch den gesamten Teil) des Wärmebedarfes selber zu erzeugen, ohne das die Wärmepumpe laufen muss. Ich bin mal gespannt, wie sich das in der Praxis ausgeht...

Mittwoch, 22. Februar 2017

Die Lüftungspläne

Beim durchsehen des Blogs ist mir aufgefallen, dass ich die finalen Lüftungspläne noch gar nicht präsentiert habe, dies hole ich hiermit nach...