Die Finanzierungsbestätigung ist da...
Etwas vor dem ich mit den meisten Bammel hatte. Man liest nämlich alle möglichen Horrorgeschichten bezüglich dieses Dokumentes. Da ist von ewigem Hin und Her die Rede, plötzlichen und nicht unerheblichen Gebühren und so weiter.
Aber was ist denn die Finanzierungsbestätigung, oder kurz FiBe genannt?
Wenn man ein Haus bauen möchte, muss man dafür in den allermeisten Fällen ein Kredit aufnehmen. Das tut man in einer Höhe, die man benötigt um das Haus bezahlen zu können. Da in unserem Falle Danwood aber keinerlei Kontakt mit der finanzierenden Bank hat und der Baufortschritt sehr schnell von statten geht, will sich Danwood absichern, dass das Geld auch wirklich da und für Danwood reserviert ist.
Klingt erst einmal nicht schwer, die Banken tun sich aber manchmal sehr schwer damit. Danwood hat für die Fibe ein eigenes Formular, welches viele Banken so nicht akzeptieren (aus welchen Gründen auch immer). In diesem Fall beginnt ein recht zäher Verhandlungsmarathon in dem verschiedene Dokumentenversionen hin und her gehen, bis jede Befindlichkeit jeder Partei berücksichtigt wurde. In diesem Fall droht letztlich aber nur Zeitverlust.
Im schlimmeren Fall setzt die Bank diese FiBe mit einer Bürgschaft gleich und verlangt für selbige nicht unerhebliche Gebühren. In diesem Fall kommt zum zeitlichen Verlust dann auch noch ein finanzieller hinzu, der in den meisten Fällen komplett ungeplant ist. Denn sowas erzählt einem ja vor Unterschrift der Finanzierung niemand...
Umso erfreulicher für uns, dass wir innerhalb von zwei Wochen (trotz Weihnachtsferien) ohne weitere Verzögerungen, Befindlichkeiten oder sonstigen Aufwand unsere FiBe in den Händen halten.
Noch kurz vor Weihnachten hatten wir unsere eigentlich fixen Pläne noch einmal dahingehend angepasst, dass unsere Kniestockfenster deutlich größer wurden. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mir die jetzigen, ca. 60 cm hohen (und damit nur 40cm Glasfläche) nicht ausreichen würden. Jetzt sind die Kniestockfenster quasi Bodentief und mit 88cm Höhe auch groß genug. Preislich machte dies für fünf Fenster knapp 1500 Euro aus, was wir verschmerzbar fanden.
Leider erzeugte dies so knapp vor der Angst (die Hausspezifikation war ja bereits unterschrieben) natürlich einiges an Aufwand. Unser Vertrieb reagierte aber sehr schnell und ich brauchte nur einmal energisch nachfragen ;) bis wir alle entsprechenden Sachen beisammen hatten und die angepasste Hausspezifikation unterschreiben konnten.
Erst jetzt steht endgültig fest, was unser Haus denn tatsächlich kostet und erst jetzt konnte die FiBe von der Bank ausgefüllt werden, was sie ganz unkompliziert und sehr schnell getan hat.
An dieser Stelle vielen Dank an die Diba, auch wenn es hier und da schon einmal etwas gehakt hat, an diesem kritischen Punkt haben sie sehr gut reagiert.
Der nächste, für mich überraschende Punkt, ist unser Keller. Die Kellerabnahme war ja kurz vor Weihnachten gescheitert, weil einige Maße außerhalb der Toleranz waren. Zu diesem Zeitpunkt hatte mir Fehr und Fehr mitgeteilt, dass sie aufgrund der Weihnachtspause erst im neuen Jahr reagieren könnten. Eine Zeit, die ich dazu nutzte um mir verschiedene schlechte Szenarien auszumalen, wie Fehr und Fehr sich hier aus der Verantwortung ziehen würde und mein Bauvorhaben in die Länge zieht.
Wie angekündigt rief ich also im neuen Jahr direkt am ersten Arbeitstag an um mich nach dem Stand zu erkundigen. Ich hatte mir fest vorgenommen meinem über Weihnachten angestauten Frust bei der kleinsten Andeutung einer Ausrede seitens Fehr und Fehr freien Lauf zu lassen und die Fertigstellung zu fordern... So weit kam es aber gar nicht, denn es wurde noch für die gleiche Woche ein Termin vereinbart, an dem alle Mängel behoben werden sollten, inklusive der Abweichung in der Höhentoleranz...
Sehr gut! Wenn das funktioniert, dann bin ich happy und Fehr & Fehr wird dem schlechten Ruf der Baubranche nicht gerecht. Zumindest reagiert man sehr gut, ohne Ausflüchte oder ähnlichem. Passieren kann immer etwas, wie in diesem Fall reagiert wird, das ist entscheidend. Über Fehr und Fehr kann ich mich diesbezüglich nicht beschweren.
Es könnte also tatsächlich nächste Woche soweit sein, dass wir alle Voraussetzungen für die Vergabe eines Stelltermins zusammen haben und selbigen dann auch sehr zeitnah mitgeteilt bekommen.
Wann der dann aber tatsächlich sein wird muss ich noch zeigen...
Montag, 9. Januar 2017
Dienstag, 3. Januar 2017
Die Heizung treibt mich noch in den Wahnsinn...
Noch einmal kurz die Zusammenfassung:
Ursprünglich wollte ich Erdwärme mit normalen Sole Grabenkollektoren und der entsprechenden Wärmepumpe. Ich hatte mich eingehend damit beschäftigt und war mir sicher die beste Lösung gefunden zu haben. Preiswert und sehr effizient... (wenn sich jemand dafür interessiert, einfach googeln nach "Grabenkollektor" und "Haustechnikdialog")
Da wurde mir ja ein Strich durch die Rechnung gemacht, weil unser Baugebiet in einem Grundwasserschutzgebiet liegt und ein Solekollektor daher nicht erlaubt ist.
Dann habe ich mir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgesucht, welche mir das am kleinsten mögliche Übel erschien. Ein Angebot von ca. 14.000 Euro hatte ich schnell in der Hand und als ich dann zuschlagen wollte meldete sich der Heizungsbauer nicht mehr.
Aus heutiger Sicht denke ich er hat bemerkt, dass in dem Angebot vieles fehlte und er damit viel zu billig gekommen wäre.
Nun stand Möglichkeit Nummer drei im Raum, der auch sehr vielversprechend klang. Erdwärme nicht mit Sole, sondern als Direktverdampfer. Ein erstes Angebot hatte ich wiederum schnell (ca. 12.000 Euro) in der Hand, nur fehlten elementare Dinge. Diese "Kleinigkeiten" summierten sich dann letztlich auf insgesamt 26.000 Euro, was natürlich jenseits von Gut und Böse lag.
Bevor ich hier aber in die harten Verhandlungen gehen konnte machte mir wiederum die Behörde ein Strich durch die Rechnung, Direktverdampfer wären prinzipiell zwar erlaubt, dieser spezielle aber nun wiederum nicht...
Wieder auf Los (allerdings ohne 4000 Euro zu kassieren).
Leicht verzweifelt versuchte ich nun die zweite Variante noch einmal anzugehen und hatte über einige Umwege sogar Erfolg. Ein Heizungsbauer aus der Region ist Willens uns meine Wunschheizung zu liefern und Einzubauen. Das Angebot beläuft ich nun aber (weil dieses Mal alles drin war) auf gut 19.000 Euro. Ein wenig zu viel für meinen Geschmack.
Der Kontakt mit dem Heizungsbauer ist aber recht gut, und durch "Verhandeln" und Staatliche Förderung könnten wir bei ca. 16.000 Euro für eine sehr gute Heizungsanlage mit Lieferung, Einbau, Abgleich und allem Drum und Dran landen. Etwas mehr als ich eigentlich ausgeben wollte, aber was sein muss muss einfach sein.
Jetzt hoffe ich, dass dies so funktioniert und ich endlich den Punkt Heizung abhaken kann.
Ursprünglich wollte ich Erdwärme mit normalen Sole Grabenkollektoren und der entsprechenden Wärmepumpe. Ich hatte mich eingehend damit beschäftigt und war mir sicher die beste Lösung gefunden zu haben. Preiswert und sehr effizient... (wenn sich jemand dafür interessiert, einfach googeln nach "Grabenkollektor" und "Haustechnikdialog")
Da wurde mir ja ein Strich durch die Rechnung gemacht, weil unser Baugebiet in einem Grundwasserschutzgebiet liegt und ein Solekollektor daher nicht erlaubt ist.
Dann habe ich mir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgesucht, welche mir das am kleinsten mögliche Übel erschien. Ein Angebot von ca. 14.000 Euro hatte ich schnell in der Hand und als ich dann zuschlagen wollte meldete sich der Heizungsbauer nicht mehr.
Aus heutiger Sicht denke ich er hat bemerkt, dass in dem Angebot vieles fehlte und er damit viel zu billig gekommen wäre.
Nun stand Möglichkeit Nummer drei im Raum, der auch sehr vielversprechend klang. Erdwärme nicht mit Sole, sondern als Direktverdampfer. Ein erstes Angebot hatte ich wiederum schnell (ca. 12.000 Euro) in der Hand, nur fehlten elementare Dinge. Diese "Kleinigkeiten" summierten sich dann letztlich auf insgesamt 26.000 Euro, was natürlich jenseits von Gut und Böse lag.
Bevor ich hier aber in die harten Verhandlungen gehen konnte machte mir wiederum die Behörde ein Strich durch die Rechnung, Direktverdampfer wären prinzipiell zwar erlaubt, dieser spezielle aber nun wiederum nicht...
Wieder auf Los (allerdings ohne 4000 Euro zu kassieren).
Leicht verzweifelt versuchte ich nun die zweite Variante noch einmal anzugehen und hatte über einige Umwege sogar Erfolg. Ein Heizungsbauer aus der Region ist Willens uns meine Wunschheizung zu liefern und Einzubauen. Das Angebot beläuft ich nun aber (weil dieses Mal alles drin war) auf gut 19.000 Euro. Ein wenig zu viel für meinen Geschmack.
Der Kontakt mit dem Heizungsbauer ist aber recht gut, und durch "Verhandeln" und Staatliche Förderung könnten wir bei ca. 16.000 Euro für eine sehr gute Heizungsanlage mit Lieferung, Einbau, Abgleich und allem Drum und Dran landen. Etwas mehr als ich eigentlich ausgeben wollte, aber was sein muss muss einfach sein.
Jetzt hoffe ich, dass dies so funktioniert und ich endlich den Punkt Heizung abhaken kann.
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Kellerabnahme gescheitert
Gestern sollte unser Keller durch Danwood abgenommen werden und auch durch Fehr und Fehr abgenommen werden.
Leider hat sich bei der Abnahme herausgestellt, dass der Keller doch an einigen Stellen mehr Abweichungen aufweist, als von Danwood zulässig wäre.
Zwei gravierende Punkte:
1) Die Höhendifferenz innerhalb der Kellerdecke (also quasi die "Unebenheit") beträgt im Maximum 28mm, zulässig wären 10-15mm. Dies ist sehr wichtig, weil die Wände des Hauses ziemlich gerade angeliefert werden, und wenn die Abweichung zu groß wird, dann liegen die Wände nicht richtig auf, bzw. passen dann nicht mehr zu100% zusammen.
=> Muss nachgebessert werden
2) Der Keller besteht aus zweischaligen Wänden und einer so genannten Filligrandecke, welche dann ausgegossen wird. Beim Ausgießen der Wände wird der Beton, der dann auch die Kellerdecke bildet, bis zum Rand der Fertigbetonwände gegossen. Bei uns wurde anscheinend zu viel Beton eingegossen, so dass der Beton über die Ränder der Wände "überquillt". Eine ebene Auflagefläche wür die Wände ist so nicht gegeben.
=> Muss nachgebessert werden
Aus meriner Sicht wird es nötig die komplette Kellerdecke mit einer Ausgleichsmasse derart zu bearbeiten, dass die geforderte Ebenheit erreicht wird. Ich befürchte allerdings, dass dieses Ausgleichen im kalten Januar nicht erledigt werden kann, weswegen sich unser Bau auf unbestimmte Zeit verschieben könnte. Eine Situation, die mir tatsächlich schlaflose Nächte beschert... Es hängt halt doch einiges dran (zusätzliche Miete, Bereitstellungszinsen, usw. usw.).
Bei der Abnahme zeigten sich noch ein paar weitere Kleinigkeiten, die eine Abnahme nicht verhindert hätten, aber dennoch nicht passen und zumindest ärgerlich sind.
3) Eine Aussparung in der Kellerdecke passt nicht zu 100%, die wird aber nachgebessert und ist letztlich kein Problem.
4) Die Durchbrüche in der Wand für die Lüftungsanlage sind nicht wie im Plan angegeben 200mm im Durchmesser, sondern nur 190mm. Klingt nicht viel, aber ein standardisiertes Lüftungsrohr von 200mm würde halt nicht durch passen. Wird aber nachgebessert.
5) Danwood fordert, dass die Dämmung an der Kellerwand nur bis 20cm zur Unterkante der Decke geht. Das braucht man, damit die Abdichtung zwischen Haus und Keller korrekt ausgeführt werden kann. Bei uns sind dies, obwohl ich die Menschen auf meiner Baustelle extra darauf hingewiesen habe, an manchen Stellen nur 15cm. Der Bauleiter von Danwood meinte aber, das dies warscheinlich kein Problem ist und für ihn in Ordnung. Na da bin ich mal gespannt, wäre das erste Mal, dass bei uns irgend was "in Ordnung" wäre...
Leider hat sich bei der Abnahme herausgestellt, dass der Keller doch an einigen Stellen mehr Abweichungen aufweist, als von Danwood zulässig wäre.
Zwei gravierende Punkte:
1) Die Höhendifferenz innerhalb der Kellerdecke (also quasi die "Unebenheit") beträgt im Maximum 28mm, zulässig wären 10-15mm. Dies ist sehr wichtig, weil die Wände des Hauses ziemlich gerade angeliefert werden, und wenn die Abweichung zu groß wird, dann liegen die Wände nicht richtig auf, bzw. passen dann nicht mehr zu100% zusammen.
=> Muss nachgebessert werden
2) Der Keller besteht aus zweischaligen Wänden und einer so genannten Filligrandecke, welche dann ausgegossen wird. Beim Ausgießen der Wände wird der Beton, der dann auch die Kellerdecke bildet, bis zum Rand der Fertigbetonwände gegossen. Bei uns wurde anscheinend zu viel Beton eingegossen, so dass der Beton über die Ränder der Wände "überquillt". Eine ebene Auflagefläche wür die Wände ist so nicht gegeben.
=> Muss nachgebessert werden
Aus meriner Sicht wird es nötig die komplette Kellerdecke mit einer Ausgleichsmasse derart zu bearbeiten, dass die geforderte Ebenheit erreicht wird. Ich befürchte allerdings, dass dieses Ausgleichen im kalten Januar nicht erledigt werden kann, weswegen sich unser Bau auf unbestimmte Zeit verschieben könnte. Eine Situation, die mir tatsächlich schlaflose Nächte beschert... Es hängt halt doch einiges dran (zusätzliche Miete, Bereitstellungszinsen, usw. usw.).
Bei der Abnahme zeigten sich noch ein paar weitere Kleinigkeiten, die eine Abnahme nicht verhindert hätten, aber dennoch nicht passen und zumindest ärgerlich sind.
3) Eine Aussparung in der Kellerdecke passt nicht zu 100%, die wird aber nachgebessert und ist letztlich kein Problem.
4) Die Durchbrüche in der Wand für die Lüftungsanlage sind nicht wie im Plan angegeben 200mm im Durchmesser, sondern nur 190mm. Klingt nicht viel, aber ein standardisiertes Lüftungsrohr von 200mm würde halt nicht durch passen. Wird aber nachgebessert.
5) Danwood fordert, dass die Dämmung an der Kellerwand nur bis 20cm zur Unterkante der Decke geht. Das braucht man, damit die Abdichtung zwischen Haus und Keller korrekt ausgeführt werden kann. Bei uns sind dies, obwohl ich die Menschen auf meiner Baustelle extra darauf hingewiesen habe, an manchen Stellen nur 15cm. Der Bauleiter von Danwood meinte aber, das dies warscheinlich kein Problem ist und für ihn in Ordnung. Na da bin ich mal gespannt, wäre das erste Mal, dass bei uns irgend was "in Ordnung" wäre...
Freitag, 16. Dezember 2016
Reaktion von Fehr und Fehr auf meine Bedenken
Eins muss man ja sagen, der Kellerbauer reagiert immer recht schnell und ist weitesgehend sehr gut erreichbar. Klar, bin ich nervig, habe aber trotzdem nicht das Gefühl irgendwie abgekanzelt zu werden. Eine Antwort auf meine Bedenken bei der Ausführung der Dämmarbeiten kam bereits gestern Abend... Sehr gut.
Entgegen meiner Befürchtung wurden die Punkte nicht mit einem Lapidaren "Das passt schon" abgetan, sondern tatsächlich ernst genommen.
Was die Löcher von der Montage in den Kellerwänden angeht wurde relativiert, dass die 3cm, die man mir genannt hatte zur reinen Vorsicht dienen, auch tiefere Löcher sollten kein Problem darstellen. Die Montagelöcher sind nur so tief, dass die Funktion des Kellers weiterhin gegeben ist. Gut, jetzt habe ich es schriftlich, für mich OK.
Der Spalt in der Dämmung zwischen Sockel und Wand (Wärmebrücke) wird noch mit einem Dämmwürfel versehen, so dass Wärmebrücken verhindert werden. Perfekt, passt aus meiner Sicht.
Die losen Dämmplatten werden selbstverständlich nachträglich richtig befestigt. Auch OK.
Das orangene Rohr, was so lustlos in einem der Lichtschächte montiert wurde dient als Kontrollrohr für den Wasserstand. Es hat also keine funktion, außer, dass man sehen kann wie hoch das Wasser tatsächlich an unserem Keller ansteht. Aus meiner Sich etwas rustikal, aber in Ordnung.
Anscheinend sind die Öffnungen unten in den Lichtschächten auch derart, dass man Entwässerungen anbringen könnte. Mal sehen ob ich das mache, viel Wasser wird da nicht rein laufen.
Einzig zur Abdichtung zwischen Sockel und Kellerwand wurde sich nicht geäußert, da hake ich aber am Montag nach.
Soweit scheint also alles im grünen Bereich... So könnte es weiter gehen.
Entgegen meiner Befürchtung wurden die Punkte nicht mit einem Lapidaren "Das passt schon" abgetan, sondern tatsächlich ernst genommen.
Was die Löcher von der Montage in den Kellerwänden angeht wurde relativiert, dass die 3cm, die man mir genannt hatte zur reinen Vorsicht dienen, auch tiefere Löcher sollten kein Problem darstellen. Die Montagelöcher sind nur so tief, dass die Funktion des Kellers weiterhin gegeben ist. Gut, jetzt habe ich es schriftlich, für mich OK.
Der Spalt in der Dämmung zwischen Sockel und Wand (Wärmebrücke) wird noch mit einem Dämmwürfel versehen, so dass Wärmebrücken verhindert werden. Perfekt, passt aus meiner Sicht.
Die losen Dämmplatten werden selbstverständlich nachträglich richtig befestigt. Auch OK.
Das orangene Rohr, was so lustlos in einem der Lichtschächte montiert wurde dient als Kontrollrohr für den Wasserstand. Es hat also keine funktion, außer, dass man sehen kann wie hoch das Wasser tatsächlich an unserem Keller ansteht. Aus meiner Sich etwas rustikal, aber in Ordnung.
Anscheinend sind die Öffnungen unten in den Lichtschächten auch derart, dass man Entwässerungen anbringen könnte. Mal sehen ob ich das mache, viel Wasser wird da nicht rein laufen.
Einzig zur Abdichtung zwischen Sockel und Kellerwand wurde sich nicht geäußert, da hake ich aber am Montag nach.
Soweit scheint also alles im grünen Bereich... So könnte es weiter gehen.
Ein Tag der Freude...
Da denkt man an nichts böses, beschäftigt sich innerlich mit den bevorstehenden Grabenkämpfen:
"Wo muss ich als nächstes anrufen und Druck machen?"
"Wo bekomme ich informationen her um die Aussagen der Beteiligen zu prüfen?"
"Was kann ich tun um irgendwelche Vorgänge zu beschleunigen?
usw., usw.
Als plötzlich das Telefon klingelt und ein Mann mit polnischem Akzent stellt sich als Mitarbeiter von Danwood vor... Da rutscht einem erst einmal das Herz in die Hose, was denn jetzt wieder nicht stimmt...
Aber ganz falsch gedacht, der gute Mann wollte wissen ob er Montag unseren Keller abnehmen könnte... Ich dreh durch, NA KLAR!!! Nichts lieber als das!!!
Es ist unglaublich wie man sich über so einen kleinen Anruf freuen kann.
Der geneigte Leser wird sich jetzt fragen, warum man sich so freut, eigentlich war ja alles viel früher geplant. Das stimmt zwar, aber wenn man so lange an allen Fronten kämpft immer wieder Rückschläge und Terminverschiebungen einstecken muss, dann freut man sich eben doch über die Erreichung eines so wichtigen Meilensteins.
An dieser Abnahme hängt nähmlch direkt die Vergabe des Stelltermins für unser Haus. Zwar werden wir den Stelltermin nicht mehr dieses Jahr bekommen, aber mit der Abnahme des Kellers rückt selbiger in greifbare Nähe. Anfang nächsten Jahres wäre es damit soweit. Natürlich nur wenn bei unserem Keller tatsächlich alles passt.
Am Montag wird übrigens auch Fehr und Fehr anwesend sein, für die Restarbeiten und eine förmliche Abnahme mit mir. Das passt wunderbar, da können sich die Beteiligten dann direkt unterhalten wenn es irgendwelche Unklarheiten gibt.
Ich freu mich auf jeden Fall, heute Vormittag ist ein große Last von mir abgefallen.
"Wo muss ich als nächstes anrufen und Druck machen?"
"Wo bekomme ich informationen her um die Aussagen der Beteiligen zu prüfen?"
"Was kann ich tun um irgendwelche Vorgänge zu beschleunigen?
usw., usw.
Als plötzlich das Telefon klingelt und ein Mann mit polnischem Akzent stellt sich als Mitarbeiter von Danwood vor... Da rutscht einem erst einmal das Herz in die Hose, was denn jetzt wieder nicht stimmt...
Aber ganz falsch gedacht, der gute Mann wollte wissen ob er Montag unseren Keller abnehmen könnte... Ich dreh durch, NA KLAR!!! Nichts lieber als das!!!
Es ist unglaublich wie man sich über so einen kleinen Anruf freuen kann.
Der geneigte Leser wird sich jetzt fragen, warum man sich so freut, eigentlich war ja alles viel früher geplant. Das stimmt zwar, aber wenn man so lange an allen Fronten kämpft immer wieder Rückschläge und Terminverschiebungen einstecken muss, dann freut man sich eben doch über die Erreichung eines so wichtigen Meilensteins.
An dieser Abnahme hängt nähmlch direkt die Vergabe des Stelltermins für unser Haus. Zwar werden wir den Stelltermin nicht mehr dieses Jahr bekommen, aber mit der Abnahme des Kellers rückt selbiger in greifbare Nähe. Anfang nächsten Jahres wäre es damit soweit. Natürlich nur wenn bei unserem Keller tatsächlich alles passt.
Am Montag wird übrigens auch Fehr und Fehr anwesend sein, für die Restarbeiten und eine förmliche Abnahme mit mir. Das passt wunderbar, da können sich die Beteiligten dann direkt unterhalten wenn es irgendwelche Unklarheiten gibt.
Ich freu mich auf jeden Fall, heute Vormittag ist ein große Last von mir abgefallen.
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Natürlich geht es bei uns sehr schleppend...
Ich weiß nicht, ob nur ich so bin, oder ob es anderen Bauherren auch so geht, ich jedenfalls habe das Gefühl, dass es bei uns besonders schleppend voran geht.
Der Keller steht zwar mittlerweile, auch etwas Dämmung ist dran, aber viel mehr ist nun seit zwei Wochen nicht passiert.
Ursprünglich zugesagt wurde uns, dass am 28. und 29.11. die Bodenplatte erstellt, am 01.12. der Keller gestellt und am 02.12. der Rest erledigt würde. Die Bodenplatte, die Kellerstellung und das Betonieren des Kellers hat ja noch gut geklappt. Dann gab es ja die erwähnten Probleme mit der Bank, worauf hin Fehr und Fehr, verständlicher Weise, die Arbeiten eingestellt hat. Nun hatte ich ja alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit Fehr und Fehr zügig zu ihrem Geld kommt, was auch super funktioniert hat. Seit dem habe ich jetzt aber das Gefühl, dass Fehr und Fehr ganz tiefenentspannt ist, mein Bauvorhaben auf kleiner Flamme kocht und hinten an stellt... 95% des Geldes ist bereits geflossen... Ein Schelm der Böses dabei denkt.
Was den eigentlichen Keller angeht, also die Betonteile bin ich eigentlich sehr zufrieden, die Maße passen alle Halbwegs und der Beton macht einen guten Eindruck.
Ein Punkt bei der Betonage stößt mir aber doch sauer auf. Ich hatte bei Fehr und Fehr angefragt wie tief meine Bohrlöcher in den Wänden sein dürfen um die Wasserdichtigkeit nicht zu gefährden. Die Aussage war: "... nicht tiefer als 3cm". Soweit so gut, nur wurden während der Kellermontage haufenweise Löcher in den Keller gebohrt (von Außen und Innen) um die Stützen fest zu schrauben. Diese Löcher sind mit Sicherheit tiefer als 3cm und wurden/werden nicht verschlossen oder sonstwie bearbeitet. Damit habe ich nun Löcher in meinem Keller, die laut eigener Aussage des Kellerbauers nicht zulässig sind... Bisher habe ich noch keine Antwort auf diese Frage, bin gespannt wie hier die Argumentation seitens Fehr und Fehr aussieht.
Bei der Dämmung bin ich auch nicht ganz so zufrieden. Aus meiner Sicht ist selbige relativ schlampig angebracht, an einigen Stellen hält sie nicht richtig an der Wand. Zwar wird an der fraglichen Stelle Erde angeschüttet, was die Dämmung an die Wand drücken sollte, aber ein Spalt würde trotzdem bleiben, hinter den Wasser laufen könnte/wird, was wiederum die Dämmung quasi wirkungslos machen würde.
Die angebrachten Lichtschächte sind auch irgendwie komisch, die haben nach unten eine eckige Öffnung, ich vermute damit eingelaufenes Wasser versickern kann. Unser Boden ist allerdings kaum Versickerungsfähig, was mich ein wenig nervös macht. Man könnte theoretisch ja eine Entwässerung einbauen, allerdings fällt es mir schwer einen runden Abfluss in eine eckige Öffnung zu integrieren. Mal sehen was Fehr und Fehr dazu sagt.
Was mich aber wirklich stört ist ein Spalt zwischen dem Sockel der Bodenplatte und der Dämmung der Wand. Hier ist zum Teil sogar Beton drin, der beim Verfüllen ausgetreten ist. Meiner Meinung nach eine klassische Wärmebrücke, was im Inneren zu Problemen bezüglich Wasserkondensation führen könnte. Davon einmal ganz abgesehen, öffnet dieser Spalt dem Wasser Tür und Tor hinter die Dämmung zu laufen. Meiner Meinung nach kann das so nicht richtig sein, denn die Dämmung würde so im Zweifelsfall wirkungslos.
Alle Punkte habe ich an Fehr und Fehr gemeldet und warte noch auf deren Antwort. Obwohl ich mir bereits jetzt vorstellen kann wie selbige ausfällt: "Nein nein, das ist alles quatsch, wir bauen seit XX Jahren Keller und das passt alles...".
Ich bin gespannt. Leider verzögert sich dadurch natürlich auch die Fertigstellung bzw. das Verfüllen der Baugrube. Nächste Woche ist Weihnachten, da passiert jetzt also erst einmal drei Wochen gar nichts...
*Ironiemoduson* ICH FREU MICH!!! *Ironiemodusoff*
Der Keller steht zwar mittlerweile, auch etwas Dämmung ist dran, aber viel mehr ist nun seit zwei Wochen nicht passiert.
Ursprünglich zugesagt wurde uns, dass am 28. und 29.11. die Bodenplatte erstellt, am 01.12. der Keller gestellt und am 02.12. der Rest erledigt würde. Die Bodenplatte, die Kellerstellung und das Betonieren des Kellers hat ja noch gut geklappt. Dann gab es ja die erwähnten Probleme mit der Bank, worauf hin Fehr und Fehr, verständlicher Weise, die Arbeiten eingestellt hat. Nun hatte ich ja alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit Fehr und Fehr zügig zu ihrem Geld kommt, was auch super funktioniert hat. Seit dem habe ich jetzt aber das Gefühl, dass Fehr und Fehr ganz tiefenentspannt ist, mein Bauvorhaben auf kleiner Flamme kocht und hinten an stellt... 95% des Geldes ist bereits geflossen... Ein Schelm der Böses dabei denkt.
Was den eigentlichen Keller angeht, also die Betonteile bin ich eigentlich sehr zufrieden, die Maße passen alle Halbwegs und der Beton macht einen guten Eindruck.
| Zwischenstand Dämmung #1 |
| Zwischenstand Dämmung #2 |
| Zwischenstand Dämmung #3 |
| Zwischenstand Dämmung #4 |
| Zwischenstand Dämmung #5 |
| Verschraubung der Wandstützen |
| Beispiel für die Verschraubung von Montage-Winkeln |
| Spalt zwischen Dämmung und Hauswand (bewegt sich sogar bei Berührung) |
| Das Runde muss in das Eckige |
| Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung was das soll... |
| Eckige Aussparungen??? |
| Beton zwischen Sockel und Dämmung #1 |
| Beton zwischen Sockel und Dämmung #2 |
| Spalt zwischen Sockel und Wanddämmung |
Ich bin gespannt. Leider verzögert sich dadurch natürlich auch die Fertigstellung bzw. das Verfüllen der Baugrube. Nächste Woche ist Weihnachten, da passiert jetzt also erst einmal drei Wochen gar nichts...
*Ironiemoduson* ICH FREU MICH!!! *Ironiemodusoff*
Donnerstag, 8. Dezember 2016
Keller aufgestellt und fertig betoniert
Der lang ersehnte Tag der Kellerstellung war da...
Natürlich lief bei uns nicht alles glatt, denn wir hatten im Vorfeld mit dem Bauleiter der Nachbarhaushälfte besprochen, dass die überstehenden Dachziegel entfernt werden sollen um ein Abstürzen der Ziegel zu verhinden falls der Kran an selbige stößt. Der Bauleiter sagte dies damals auch zu und seit dem passierte nichts. Auf meine Nachfrage hin, wann denn die Ziegel runter kämen wurde im Nachhinein gesagt, dass man dies nun doch nicht machen wolle, denn die Ziegel wären ja fest und der Kellerbauer solle sich mal nicht so anstellen... Sehr gut, sowas kann man als Bauherr gebrauchen, der eine besteht darauf und der andere weigert sich... Da steht man einfach zwischen den Stühlen und kann nichts machen.
Um es vorweg zu nehmen, es fand sich eine Lösung, die so aussah, dass ich beim Stellen des Kellers dabei sein sollte um den Kran einzuweisen, damit er eben nicht an die Ziegel des Nachbarn kommt. Ich habe zwar noch nie etwas derartiges gemacht, und eigentlich müsste ich auch arbeiten, aber was tut man nicht alles für sein Eigenheim.
Zum Verhalten der beiden Streithähne:
Kellerbauer: Er hat natürlich Recht, wenn der Kran an die Ziegel stößt und selbige runter fallen, dann besteht Lebensgefahr für die darunter arbeitenden Menschen. Allerdings, und das zeigte die Praxis, war das Problem nicht ganz so dramatisch, denn wenn man vorsichtig agiert, dann passiert nichts.
Bauunternehmen der anderen Doppelhauhälfte: Na die habe ich ja gefressen... Ich habe die Firma wochenlang ihren Aushub auf meinem Grundstück lagern lassen. Die haben ungefragt sämtliche Baumaterialien auf meinem Grundstück gelagert. Das Toilettenhäuschen stand die ganze Zeit bei uns. Man hatte uns zugesagt, dass die Ziegel entfernt werden. Als ich zusagte, das der Aushub auf meinem Grundstück gelagert werden dürfe (und auch NUR der Aushub) versprach man mir, wenn es bei uns soweit wäre würde man sich revangieren. Davon wollte man nun natürlich nichts mehr wissen... Na ja, man trifft sich immer zwei Mal im Leben...
Nun aber ein paar Bilder.
A propos anbringen der Dämmung... Dies klappte im ersten Anlauf nicht, denn die Temperaturen waren zu niedrig, als das der Kleber die Platten halten hätte können. Kurzerhand musste daher einer der Arbeiter zum Baumarkt fahren und Dübel besorgen, mit denen die Dämmung dann fest an den Wänden angebracht wurde.
Natürlich lief bei uns nicht alles glatt, denn wir hatten im Vorfeld mit dem Bauleiter der Nachbarhaushälfte besprochen, dass die überstehenden Dachziegel entfernt werden sollen um ein Abstürzen der Ziegel zu verhinden falls der Kran an selbige stößt. Der Bauleiter sagte dies damals auch zu und seit dem passierte nichts. Auf meine Nachfrage hin, wann denn die Ziegel runter kämen wurde im Nachhinein gesagt, dass man dies nun doch nicht machen wolle, denn die Ziegel wären ja fest und der Kellerbauer solle sich mal nicht so anstellen... Sehr gut, sowas kann man als Bauherr gebrauchen, der eine besteht darauf und der andere weigert sich... Da steht man einfach zwischen den Stühlen und kann nichts machen.
Um es vorweg zu nehmen, es fand sich eine Lösung, die so aussah, dass ich beim Stellen des Kellers dabei sein sollte um den Kran einzuweisen, damit er eben nicht an die Ziegel des Nachbarn kommt. Ich habe zwar noch nie etwas derartiges gemacht, und eigentlich müsste ich auch arbeiten, aber was tut man nicht alles für sein Eigenheim.
Zum Verhalten der beiden Streithähne:
Kellerbauer: Er hat natürlich Recht, wenn der Kran an die Ziegel stößt und selbige runter fallen, dann besteht Lebensgefahr für die darunter arbeitenden Menschen. Allerdings, und das zeigte die Praxis, war das Problem nicht ganz so dramatisch, denn wenn man vorsichtig agiert, dann passiert nichts.
Bauunternehmen der anderen Doppelhauhälfte: Na die habe ich ja gefressen... Ich habe die Firma wochenlang ihren Aushub auf meinem Grundstück lagern lassen. Die haben ungefragt sämtliche Baumaterialien auf meinem Grundstück gelagert. Das Toilettenhäuschen stand die ganze Zeit bei uns. Man hatte uns zugesagt, dass die Ziegel entfernt werden. Als ich zusagte, das der Aushub auf meinem Grundstück gelagert werden dürfe (und auch NUR der Aushub) versprach man mir, wenn es bei uns soweit wäre würde man sich revangieren. Davon wollte man nun natürlich nichts mehr wissen... Na ja, man trifft sich immer zwei Mal im Leben...
Nun aber ein paar Bilder.
| Der Kran kommt an und passt tatsächlich in unsere Einfahrt |
| Die ersten Ferigbeton-Wände |
| Diese Plasikklötzchen werden verwendet um die Wände zu nevilieren, das gesamte Gewicht der Kellerwände lag zum Schluss auf jeweils zwei solcher Klötzchen |
| Die erste Wand schwebt ein |
| Aufkleben der Dämmung an der Doppelhauswand |
| Zwischenlagern der Treppe auf dem Nachbargrundstück |
| So knapp geht es zu |
| Nur wenige cm sind noch Platz, berührt haben wir die Wand aber nicht |
| Das erste und kritischste Teil steht |
| Der Keller wächst... |
| ... und wächst |
| Fertig betoniert |
| Eine Pracht... |
![]() |
| ... von welcher Seite auch immer |
![]() |
| Blick von Süden |
| Mein zukünftiges Reich |
| Hier kommt die Abstellkammer und ein kleines Bad hin |
| Technikraum mit Mehrsparte, Erdung, Bodenabfluss und den Öffnungen für unsere Heizung |
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