Leider benötigt man auch im Fertighausbau immer einen Architekten. Leider deshalb, weil der Stundensatz für selbigen doch recht hoch ist und das knappe Bauherrenbudget ziemlich belastet für -aus meiner Sicht- Standardaufgaben.
Was macht also so ein Architekt im Fertighausbau? Nun ja, zu allererst ist es in Deutschland eindeutig geregelt, wer einen Bauantrag schreiben darf... Nämlich nur ein Architekt mit entsprechender Qualifikation. Um genehmigungsfähige Bauunterlagen zu erhalten braucht man ihn also. Einreichen kann man den Bauantrag dann übrigens wieder selbst.
Viel mehr hat der Architekt dann eigentlich nicht zu tun, es sei denn man weicht vom Standard Hausplan ab... Wie das die meisten tun. Hier hat er dann etwas mehr zu tun, denn nur weil man an einer bestimmten Stelle ein Fenster haben will heißt das noch lange nicht, das dies so umsetzbar ist.
Unser Haus weicht erheblich vom Standard ab, was den Grundriss angeht, und der Architekt beriet uns sehr fachkundig über die prinzipielle Machbarkeit. Hier und da musste er uns gleich einbremsen, ein Fenster direkt unter dem Stahlträger ist keine gute Idee. Einen Kamin an einer nicht-giebelseitigen Außenwand macht auch nur bedingt Sinn. Generell fand er unsere "Entwürfe" schon nicht schlecht, nur im Obergeschoß muss er wohl noch etwas zaubern um unsere Vorstellungen umsetzen zu können.
Ansonsten handelte es sich bei diesem ersten Termin um eine Art Kennenlernen, wirklich konkret wurde es noch nicht.
Ursprünglich war ich ja sehr skeptisch, denn entgegen aller Vernunft und allem guten Wissen haben wir den Architekten und seine Planer bereits im Voraus bezahlt. Dies war Bedingung, um überhaupt erst einmal mit der Planung beginnen zu können. Aber warum? Ganz einfach, in der Vergangenheit gab es gerade bei Danwoodkunden bei diesem Architekten wohl Probleme mit der Zahlungsmoral. Der Preis, der hier aufgerufen wird ist sehr günstig im Vergleich zum Aufwand (hier macht es die Masse), weswegen ein Ausfall der Zahlung besonders schmerzlich ist. Wie auch immer, meine Bedenken sind zwar noch nicht 100%ig ausgeräumt, aber der Architekt war sehr nett, kompetent und sympathisch und erklärte uns sehr ausführlich warum er dies leider so handhaben müsse.
Die Zukunft wird zeigen, ob der erneute Vertauensvorschuss gerechtfertigt war...
Jetzt warten wir auf die ersten gezeichneten Entwürfe und auf das Bauplatzgespräch, in dem der Architekt sich ein genaues Bild über die Lage des Hauses auf dem Grundstück macht.
Dienstag, 29. März 2016
Montag, 14. März 2016
Nur wer selber plant behällt den Überblick
In einem vorherigen Post habe ich ja bereits erwähnt, dass man eigentlich in allen Gewerken beim Haubau schnellstmöglich zum Experten mutieren muss, um nicht unter die Räder von "Irrtümern" oder "Ups, das haben wir übersehen" zu geraten.
Also versuche ich mich einfach mal als Architekt. Die hier gezeigten Bilder zeigen, wie unser Haus möglicherweise (also eigentlich mit ziemlicher Sicherheit) aussehen wird. Um dieses Model zu erstellen habe ich Home Sweet 3D verwendet, welches ein kostenloses Tool und in den grundlegenden Funktionen sehr einfach zu bedienen ist.
Alle Maße, Fenstergrößen Anordnung usw. entspricht schon genau dem, wie wir es uns vorstellen, sogar die Farbe passt. Leider muss man mit Sweet Home 3D ganz schön tricksen um ein solches Ergebnis zu erzielen, denn offiziell kann das Programm zum Beispiel keine Dächer...
Bei der Inneneinrichtung kann man seiner Fantasie freien lauf lassen. Es gibt umfangreiche Möbelsammlungen und auch eine große Auswahl an Bodenbelägen usw. Der einzige Haken ist der, dass die Möbel im Allgemeinen eher angloamerikanisch angehaucht sind. Generell findet man aber eigentlich immer ein Möbelstück, das zumindest von der Form her passt. Farblich lässt es sich innerhalb des Programms sehr einfach anpassen.
Neben dem "Spass", den es macht sein eigenes Haus zu planen hat das Ganze aber auch einen ganz praktischen Nutzen. Man erkennt nämlich gleich, ob die angedachten Möbel oder die favorisierten Raumaufteilungen überhaupt machbar oder sinnvoll sind.
Man erkennt diesen Umstand sehr gut auf dem letzten Bild. So wie gedacht kann der Kamin oder das Sofa wohl nicht platziert werden, beide haben einfach einen zu geringen Abstand voneinander... Hier heißt es umdenken. Ohne diese maßstabsgetreue Vorplanung wäre uns dies vielleicht erst beim Versuch aufgefallen die Möbel zu stellen. Umstellen wird dann gelinde gesagt schwierig, denn der Fernseher und seine Anschlüsse zum Beispiel wären ja genau so geplant, dass sie zu der wie oben arrangierten Couch passen.
Solche kleinen Unwägbarkeiten ergaben sich im ganzen Haus! Einziger Nachteil der ganzen eigenen Planung, wenn etwas doch nicht passt kann man es nicht mehr auf die "falsche" Planung des Architekten schieben...
Aber der bin ich ja jetzt selbst, als nächstes kommt die Planung der Wasser-/Abwasserleitungen dran...
Also versuche ich mich einfach mal als Architekt. Die hier gezeigten Bilder zeigen, wie unser Haus möglicherweise (also eigentlich mit ziemlicher Sicherheit) aussehen wird. Um dieses Model zu erstellen habe ich Home Sweet 3D verwendet, welches ein kostenloses Tool und in den grundlegenden Funktionen sehr einfach zu bedienen ist.
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| Nordost Ansicht |
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| Südost Ansicht |
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| Blick vom Wohnzimmer in die Küche |
Neben dem "Spass", den es macht sein eigenes Haus zu planen hat das Ganze aber auch einen ganz praktischen Nutzen. Man erkennt nämlich gleich, ob die angedachten Möbel oder die favorisierten Raumaufteilungen überhaupt machbar oder sinnvoll sind.
Man erkennt diesen Umstand sehr gut auf dem letzten Bild. So wie gedacht kann der Kamin oder das Sofa wohl nicht platziert werden, beide haben einfach einen zu geringen Abstand voneinander... Hier heißt es umdenken. Ohne diese maßstabsgetreue Vorplanung wäre uns dies vielleicht erst beim Versuch aufgefallen die Möbel zu stellen. Umstellen wird dann gelinde gesagt schwierig, denn der Fernseher und seine Anschlüsse zum Beispiel wären ja genau so geplant, dass sie zu der wie oben arrangierten Couch passen.
Solche kleinen Unwägbarkeiten ergaben sich im ganzen Haus! Einziger Nachteil der ganzen eigenen Planung, wenn etwas doch nicht passt kann man es nicht mehr auf die "falsche" Planung des Architekten schieben...
Aber der bin ich ja jetzt selbst, als nächstes kommt die Planung der Wasser-/Abwasserleitungen dran...
Die Katze hat einen Schwanz, und selbiger braucht einen Passierschein...
Aus dem Lesen vieler Baublogs bin ich was den Dokumenten Dschungel angeht ja gewarnt, dennoch liest man es und denkt sich: "Hach na ja, wenn man einfach immer fleißig nachhakt und sich viel selbst kümmert, dann wird es schon nicht so schlimm werden..."
Wir haben noch nicht einmal richtig angefangen und schon die erste Posse...
Grundstück reserviert? Check!
Finanzierung geklärt (ja, wir können es uns leisten)? Check!
Hausvertrag unterschrieben? Check!
Finanzierung klar machen? Che...
Halt Stop, so einfach geht's nun wirklich nicht!!! Für die Finanzierung benötigen wir nämlich eine KfW Bestätigung vom Hausbauer. Diese KfW Bestätigung ist letztlich eine Bescheinigung, dass tatsächlich nach dem geplanten KfW Standard gebaut wird. Kein Problem, Danwood stellt uns diese Bestätigung selbstverständlich gern aus, dauert momentan zwei Wochen. Kein Thema alles grün...
Zwei Wochen später dann folgende Nachricht: Danwood kann uns keine KfW Bestätigung ausstellen, da wir mit Keller bauen und die Planung (wie und wo schaut der Keller aus dem Boden) noch nicht so weit ist, dass man den KfW Wert bestimmen könnte.
Tief durchatmen...
Wir müssen also die Planung vorantreiben. Kein Thema machen wir gern, nur will die auch bezahlt werden. Die Frage ist nun aber wovon??? Geld habe ich ja noch keins, und ich bekomme auch keins ohne die KfW Bestätigung, die ich nur bekomme wenn ich Geld in die Planung investiere, und zwar Geld das ich nicht habe, um dies zu bekommen brauche ich...
Ich höre jetzt auf, sonst wird mir schwindelig.
Zwei Lösungsvarianten:
Erste Variante, wir bekommen von Danwood eine KfW Bestätig auf Grundlager der derzeitigen Planung (also mehr oder weniger Annahmen, wie es mal aussehen könnte) und wenn die Planung dann fix ist, dann würden wir eine neue bekommen, natürlich nur gegen ein kleines Entgeld. Risiko dabei ist, dass irgend wer an irgend einer Stelle sagt: "So wie sie sich das vorgestellt haben kann das nicht funktionieren." Im Zweifelsfall habe ich dann einen KfW Kredit, denn ich gleich zurückzahlen muss, weil wir gar nicht KfW gefördert bauen... Nicht gut...
Zweite Variante, wir bezahlen den Architekten im Voraus von unserem Eigenkapital, lassen uns die Planung soweit fertig machen, dass Danwood die KfW Bestätig ausstellen kann und beantragen dann den Kredit. Dieses Vorgehen dauert deutlich länger (Architektengespräch in zwei Wochen, Zeichnungen dauern zwei Wochen, Bestätigung dauert zwei Wochen, Kredit dauert zwei Wochen => Verzögerung von fast ZWEI MONATEN!!!) wäre aber "sicherer". Natürlich könnte der Architekt auch das selbe feststellen, wie bei Variante eins, dann kommt es erst gar nicht zu einer Finanzierung, das Bauvorhaben stirbt und das Geld für den Architekten ist auch weg... Nicht gut...
Wir werden wohl Variante eins gehen, denn das Risiko, dass wir den KfW Standard nicht erreichen ist gleich null.
Eigentlich sollte ich den Blog umbenennen in: "Der erste Mensch der jemals ein Fertighaus auf einen Keller baut."
Wir haben noch nicht einmal richtig angefangen und schon die erste Posse...
Grundstück reserviert? Check!
Finanzierung geklärt (ja, wir können es uns leisten)? Check!
Hausvertrag unterschrieben? Check!
Finanzierung klar machen? Che...
Halt Stop, so einfach geht's nun wirklich nicht!!! Für die Finanzierung benötigen wir nämlich eine KfW Bestätigung vom Hausbauer. Diese KfW Bestätigung ist letztlich eine Bescheinigung, dass tatsächlich nach dem geplanten KfW Standard gebaut wird. Kein Problem, Danwood stellt uns diese Bestätigung selbstverständlich gern aus, dauert momentan zwei Wochen. Kein Thema alles grün...
Zwei Wochen später dann folgende Nachricht: Danwood kann uns keine KfW Bestätigung ausstellen, da wir mit Keller bauen und die Planung (wie und wo schaut der Keller aus dem Boden) noch nicht so weit ist, dass man den KfW Wert bestimmen könnte.
Tief durchatmen...
Wir müssen also die Planung vorantreiben. Kein Thema machen wir gern, nur will die auch bezahlt werden. Die Frage ist nun aber wovon??? Geld habe ich ja noch keins, und ich bekomme auch keins ohne die KfW Bestätigung, die ich nur bekomme wenn ich Geld in die Planung investiere, und zwar Geld das ich nicht habe, um dies zu bekommen brauche ich...
Ich höre jetzt auf, sonst wird mir schwindelig.
Zwei Lösungsvarianten:
Erste Variante, wir bekommen von Danwood eine KfW Bestätig auf Grundlager der derzeitigen Planung (also mehr oder weniger Annahmen, wie es mal aussehen könnte) und wenn die Planung dann fix ist, dann würden wir eine neue bekommen, natürlich nur gegen ein kleines Entgeld. Risiko dabei ist, dass irgend wer an irgend einer Stelle sagt: "So wie sie sich das vorgestellt haben kann das nicht funktionieren." Im Zweifelsfall habe ich dann einen KfW Kredit, denn ich gleich zurückzahlen muss, weil wir gar nicht KfW gefördert bauen... Nicht gut...
Zweite Variante, wir bezahlen den Architekten im Voraus von unserem Eigenkapital, lassen uns die Planung soweit fertig machen, dass Danwood die KfW Bestätig ausstellen kann und beantragen dann den Kredit. Dieses Vorgehen dauert deutlich länger (Architektengespräch in zwei Wochen, Zeichnungen dauern zwei Wochen, Bestätigung dauert zwei Wochen, Kredit dauert zwei Wochen => Verzögerung von fast ZWEI MONATEN!!!) wäre aber "sicherer". Natürlich könnte der Architekt auch das selbe feststellen, wie bei Variante eins, dann kommt es erst gar nicht zu einer Finanzierung, das Bauvorhaben stirbt und das Geld für den Architekten ist auch weg... Nicht gut...
Wir werden wohl Variante eins gehen, denn das Risiko, dass wir den KfW Standard nicht erreichen ist gleich null.
Eigentlich sollte ich den Blog umbenennen in: "Der erste Mensch der jemals ein Fertighaus auf einen Keller baut."
Mittwoch, 24. Februar 2016
Das Grundstück ist unser...
... zumindest auf dem Papier...
Gekauft haben wir es noch nicht, aber der Ortschaftsrat hat es uns dank einer ziemlich hohen Punktezahl zugesprochen.
Punktezahl? Zugesprochen?
Jap, bei dieser Vergabe ging es um Punkte. Die Stadt hatte sich ein Konzept überlegt wer denn vorzugsweise in das neue Baugebiet einziehen soll. In unserem Fall lokale, junge Familien. Ein ausgeklügeltes Punktesystem bewertet die Bewerber. So bekommt man Punkte, wenn man bereits sehr lange in der Umgebung wohnt. Man bekommt Punkte, wenn man in der Umgebung arbeitet. Man bekommt noch mehr Punkte wenn der Lebenspartner dies auch tut. Für jedes Kind gibt es Punkte, unter 40 sein bringt auch wieder Punkte. Abzug bekommt man wenn man bereits Immobilien besitzt oder von auswärts kommt...
Am Ende hatten wir deutlich mehr Punkte als nötig gewesen wären und bekamen so den Zuschlag.
Alles schön und gut, ich begrüße das prinzipielle Vorgehen junge Familien zu unterstützen. Was allerdings nicht auf dem Antragsformular gefragt wird ist, ob man es sich überhaupt leisten kann... Kaum verwunderlich, dass trotz begehrter Lage immer noch Grundstücke frei sind. Ich habe es während der Ortschaftsratssitzung selbst gehört: "Hm, nur eine Bewerbung, aber weniger Punkte als mindestens gefordert..." "Also keine Vergabe!"
Ab jetzt wird es wirklich ernst!
Gekauft haben wir es noch nicht, aber der Ortschaftsrat hat es uns dank einer ziemlich hohen Punktezahl zugesprochen.
Punktezahl? Zugesprochen?
Jap, bei dieser Vergabe ging es um Punkte. Die Stadt hatte sich ein Konzept überlegt wer denn vorzugsweise in das neue Baugebiet einziehen soll. In unserem Fall lokale, junge Familien. Ein ausgeklügeltes Punktesystem bewertet die Bewerber. So bekommt man Punkte, wenn man bereits sehr lange in der Umgebung wohnt. Man bekommt Punkte, wenn man in der Umgebung arbeitet. Man bekommt noch mehr Punkte wenn der Lebenspartner dies auch tut. Für jedes Kind gibt es Punkte, unter 40 sein bringt auch wieder Punkte. Abzug bekommt man wenn man bereits Immobilien besitzt oder von auswärts kommt...
Am Ende hatten wir deutlich mehr Punkte als nötig gewesen wären und bekamen so den Zuschlag.
Alles schön und gut, ich begrüße das prinzipielle Vorgehen junge Familien zu unterstützen. Was allerdings nicht auf dem Antragsformular gefragt wird ist, ob man es sich überhaupt leisten kann... Kaum verwunderlich, dass trotz begehrter Lage immer noch Grundstücke frei sind. Ich habe es während der Ortschaftsratssitzung selbst gehört: "Hm, nur eine Bewerbung, aber weniger Punkte als mindestens gefordert..." "Also keine Vergabe!"
Ab jetzt wird es wirklich ernst!
Dienstag, 23. Februar 2016
Die Anbieterentscheidung!!!
Wir haben uns entschieden!!!
Es wird Danwood werden, und zwar ein abgeändertes Point 127.16 in der schlüsselfertigen Variante.
Warum aber genau? Gute Frage! Hier die Dinge, die UNS zu dieser Entscheidung geführt haben.
Pro Danwood:
Wie schlugen sich die anderen? Hier eine kurze Auflistung, was uns insgesamt aufgefallen ist:
Es wird Danwood werden, und zwar ein abgeändertes Point 127.16 in der schlüsselfertigen Variante.
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| Katalogbild Point 127.16 (Quelle Danwood) |
Warum aber genau? Gute Frage! Hier die Dinge, die UNS zu dieser Entscheidung geführt haben.
Pro Danwood:
- Die meisten Quadratmeter pro Euro (also die Günstigsten)
- sehr schnelle Bauzeit (auch im Vergleich mit anderen Fertighausanbietern)
- Qualitativ nicht schlechter als andere Anbieter
- Für mich stimmige Bauweise (z.B. Wandaufbau: Putz->Dämmung->Holzfaserplatte->Holzständerwerk, gedämmt->Holzfaserplatte->Regipsplatte)
- Guter Leumund im Netz und auch von "realen" Bauherren
- Wenig "Wir-sind-die-Besten", "Alle-anderen-sind-schlecht" Gequatsche
- Sehr unflexibel, Grundrissänderungen kein Problem, aber um vieles andere muss hart gekämpft werden (eigene Heizung z.B.)
- relativ niedriger Standard (keine Rolläden, nur Teppichboden im OG, keine Fussbodenheizung)
- Lange und verhältnismäßig teure Aufpreisliste
- Internetpreis sehr verlockend, ich würde diese Angabe aber beinahe als Täuschung bezeichnen, denn es ist schlicht nicht möglich das Haus für den angegeben Preis zu bekommen
Wie schlugen sich die anderen? Hier eine kurze Auflistung, was uns insgesamt aufgefallen ist:
- Dieses ständige: "machen sie das blos nicht, nur bei uns können sie sicher sein, das die Qualität stimmt"...
- Abstruse Argumente gegen irgend eine vom Konkurenten verwendete Technologie
- Durchweg höhere Preise, die zum Teil durch "schöngerechnete" Eigenleistungen kompensiert werden sollten
- Manchmal war es aber auch einfach nur der Preis, selbst wenn alles andere gepasst hätte (Schwörer ist hier positiv hervorzuheben)
- Durchwachsene Erfahrungen anderer Bauherren
- Aus meiner Sicht teilweise nicht ganz optimaler Standard (Wandaufbau)
Montag, 15. Februar 2016
Analyse Beratungsgespräch Haas
An Haas kamen wir aufgrund von einer Empfehlung, ein Arbeitskollege hatte bereits mit Haas gebaut und riet uns dazu doch einmal mit denen zu sprechen.
Gesagt getan, ein Termin mit der sehr netten Beraterin (die erste und einzige weibliche Vertreterin ihrer Art) hatten wir schnell bei uns zu Hause vereinbart.
Wir unterhielten uns nett, es wurden alle unsere Wünsche aufgenommen und auch kritisch hinterfragt. So war es unser ursprünglicher Plan im Obergeschoss eine Galerie zu haben. Wir wollten so einen großen Luftraum über dem Essbereich erzeugen. Natürlich geht diese Galerie zu Lasten der Raumgrößen im Obergeschoss, wo die Beraterin kritisch nachfragte ob uns die langfristigen Konsequenzen klar wären. So eine Galerie ist schön, keine Frage, aber ist nutzbarer Raum nicht höher zu bewerten? Ein Gedankengang bei dem wir uns bis heute nicht zu 100% sicher sind...
Die unausweichliche Frage nach dem Budget ließ die Beraterin etwas stocken, sie meinte es wäre wirklich kapp, versuchte uns aber auch nicht zu einer Mehrinvestition zu überreden. Ich denke unsere Argumentation, wie wir auf das Budget gekommen sind konnte sie ganz gut nachvollziehen.
Generell war sie begeistert, wie gut wir prinzipiell vorbereitet waren (gut, ist ja nicht unser erstes Gespräch gewesen) und wie realistisch wir doch an die Sache ran gehen. Leider konnte Sie uns nicht sofort ein Angebot unterbreiten, einfach weil sie doch erst einmal rechnen müsse und unsere Wünsche umsetzen wollte. Außerdem stand wohl die Umstellung auf ein neues Berechnungstool bevor, für welches es ein paar Tage nach unserem Termin eine Schulung geben sollte. Zu dieser Schulung wollte sie unser Projekt quasi als gutes Lehrstück mit einbringen und sehen was passiert.
Es dauerte etwas länger aber nach einiger Zeit meldete die Beraterin sich wieder um sich mit uns zu treffen und das Angebot zu präsentieren.
Sie war zum Termin prinzipiell sehr gut vorbereitet, hatte Grundrissvarianten und ein Ausführliches Angebot dabei. Leider versäumte Sie es verschiedene Posten in das Angebot von vorn herein mit einzubinden. Es fehlte zum Beispiel der Keller.
Das Angebot sprengte aber bereits ohne diesen Keller unser Budget um 20.000 Euro und der Keller käme noch oben drauf... Da lässt sich auch mit Eigenleistung und Einsparungen am Kniestock nicht mehr derart viel raus holen.
Schade, Haas machte einen guten Eindruck, wir können uns diesen Anbieter aber am Ende nicht leisten... Haas wird es also auch nicht werden.
Gesagt getan, ein Termin mit der sehr netten Beraterin (die erste und einzige weibliche Vertreterin ihrer Art) hatten wir schnell bei uns zu Hause vereinbart.
Wir unterhielten uns nett, es wurden alle unsere Wünsche aufgenommen und auch kritisch hinterfragt. So war es unser ursprünglicher Plan im Obergeschoss eine Galerie zu haben. Wir wollten so einen großen Luftraum über dem Essbereich erzeugen. Natürlich geht diese Galerie zu Lasten der Raumgrößen im Obergeschoss, wo die Beraterin kritisch nachfragte ob uns die langfristigen Konsequenzen klar wären. So eine Galerie ist schön, keine Frage, aber ist nutzbarer Raum nicht höher zu bewerten? Ein Gedankengang bei dem wir uns bis heute nicht zu 100% sicher sind...
Die unausweichliche Frage nach dem Budget ließ die Beraterin etwas stocken, sie meinte es wäre wirklich kapp, versuchte uns aber auch nicht zu einer Mehrinvestition zu überreden. Ich denke unsere Argumentation, wie wir auf das Budget gekommen sind konnte sie ganz gut nachvollziehen.
Generell war sie begeistert, wie gut wir prinzipiell vorbereitet waren (gut, ist ja nicht unser erstes Gespräch gewesen) und wie realistisch wir doch an die Sache ran gehen. Leider konnte Sie uns nicht sofort ein Angebot unterbreiten, einfach weil sie doch erst einmal rechnen müsse und unsere Wünsche umsetzen wollte. Außerdem stand wohl die Umstellung auf ein neues Berechnungstool bevor, für welches es ein paar Tage nach unserem Termin eine Schulung geben sollte. Zu dieser Schulung wollte sie unser Projekt quasi als gutes Lehrstück mit einbringen und sehen was passiert.
Es dauerte etwas länger aber nach einiger Zeit meldete die Beraterin sich wieder um sich mit uns zu treffen und das Angebot zu präsentieren.
Sie war zum Termin prinzipiell sehr gut vorbereitet, hatte Grundrissvarianten und ein Ausführliches Angebot dabei. Leider versäumte Sie es verschiedene Posten in das Angebot von vorn herein mit einzubinden. Es fehlte zum Beispiel der Keller.
Das Angebot sprengte aber bereits ohne diesen Keller unser Budget um 20.000 Euro und der Keller käme noch oben drauf... Da lässt sich auch mit Eigenleistung und Einsparungen am Kniestock nicht mehr derart viel raus holen.
Schade, Haas machte einen guten Eindruck, wir können uns diesen Anbieter aber am Ende nicht leisten... Haas wird es also auch nicht werden.
Samstag, 13. Februar 2016
Analyse Beratungsgespräch ELK
Zufällig stolperten wir über ein Musterhaus der Firma ELK, welches uns ausnehmend gut gefiel. Diese kleine Schwäche zu zeigen ist natürlich tödlich in Gegenwart eines Beraters/Verkäufers. Bevor wir es uns versahen saßen wir schon an seinem Schreibtisch.
Insgesamt ein sehr nettes Gespräch, was uns bei ELK sehr beeindruckt hat war die angebotene Flexibilität. Thema Kniestockerhöhung, bei allen anderen immer ein nicht zu unterschätzendes Aufpreisthema, bei ELK ist das natürlich auch so, allerdings wird einem die meist mit der Erhöhung einhergehende Dachabflachung vergütet (weniger Material). Dadurch relativiert sich das Ganze wieder. Auch Eigenleistungspakete werden sehr fair angeboten, so würde zum Beispiel das Tapezieren in Eigenleistung etwa 10.000 Euro bringen, wobei das Material von ELK gestellt würde...
Ein sehr sehr gutes und informatives Gespräch.
Was die Preise angeht spielt ELK gut mit, zu unserem Leidwesen. Die erste Preisansage klingt immer sehr vielversprechend, aber wenn man dann ins Detail schaut, dann summieren sich doch noch einige weitere Kosten auf.
Für uns wird es daher ELK nicht werden, nicht nur weil das Budget nicht gepasst hat, sondern auch weil mich der Wandaufbau nicht zu 100% überzeugt. Die OSB Platte an der Innenseite der Wand kann man zwar für sehr wenig Geld aufbemustern, aber andere haben diese schon inklusive...
Insgesamt ein sehr nettes Gespräch, was uns bei ELK sehr beeindruckt hat war die angebotene Flexibilität. Thema Kniestockerhöhung, bei allen anderen immer ein nicht zu unterschätzendes Aufpreisthema, bei ELK ist das natürlich auch so, allerdings wird einem die meist mit der Erhöhung einhergehende Dachabflachung vergütet (weniger Material). Dadurch relativiert sich das Ganze wieder. Auch Eigenleistungspakete werden sehr fair angeboten, so würde zum Beispiel das Tapezieren in Eigenleistung etwa 10.000 Euro bringen, wobei das Material von ELK gestellt würde...
Ein sehr sehr gutes und informatives Gespräch.
Was die Preise angeht spielt ELK gut mit, zu unserem Leidwesen. Die erste Preisansage klingt immer sehr vielversprechend, aber wenn man dann ins Detail schaut, dann summieren sich doch noch einige weitere Kosten auf.
Für uns wird es daher ELK nicht werden, nicht nur weil das Budget nicht gepasst hat, sondern auch weil mich der Wandaufbau nicht zu 100% überzeugt. Die OSB Platte an der Innenseite der Wand kann man zwar für sehr wenig Geld aufbemustern, aber andere haben diese schon inklusive...
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