Nach den vielen eher textlastigen Posts nun wieder einmal ein paar Bilder zur Auflockerung. Der Grund für die wenigen Bilder ist letztlich ganz einfach, bisher passiert alles nur in irgendwelchen Köpfen oder maximal in ein paar Plänen. Wirklich passiert ist bisher noch nichts...
Also los:
Hier ist die Nordansicht unseres zukünftigen Hauses zu sehen. Man erkennt die leicht verdeckte Tür für den ebenerdigen Kellerzugang, links daneben ist der Technikraum (das Fenster wird eventuell noch gestrichen), rechts dann das Treppenhaus, das erste Fenster rechts wäre dann das Bad und daneben dann noch der Abstellraum.
Man erkennt auch sehr gut, wie der Zugang zum Haus an der Seite funktionieren wird, die tatsächliche Ausführung steht zwar noch nicht fest, aber man sieht, dass wir halt ein komplettes Stockwerk zu überwinden haben. Böse Zungen behaupten schon jetzt, dass wir diesen Zugang zum Haus kaum nutzen werden, sondern eher bequem ebenerdig durch den Keller gehen.
Übrigens, der Balken quer über der Treppe illustriert das Carport, dessen tatsächliches Aussehen auch so überhaupt noch nicht fest steht.
Die Ost Ansicht... Wieder erkennt man die Treppen zum Hauseingang sehr gut, wobei die Treppe mehr dem natürlichen Geländeverlauf entsprechen wird. So wie es hier gezeichnet ist wird es mit Sicherheit nicht. Man erkennt das schmale Küchenfenster (wir erinnern uns an den Kampf) und oben die Bodentiefen Fenster der Kinderzimmer. Wir haben uns für ein feststehendes Unterteil entschieden, zum Einen aus Kostengründen (französische Balkone kosten mehr), zum anderen aus praktikablen Gründen. Bei dieser Lösung kann man nämlich das Fenster immer noch öffnen, wenn irgendwas davor steht/liegt (was in Kinderzimmern eher die Regel ist als die Ausnahme).
Die Südansicht, also die Seite, die man am meisten sieht weil sich hier die Terrasse und der Garten befinden. Viel zu sehen gibt es nicht, die Kniestockfenster oben unter dem Dach und die Bodentiefen Fenster des Wohn-/Ess-/Kochbereiches. Ein kleines Detail welcher mich dann doch immer wieder etwas schockt ist die gestrichelte Linie, die die Höhe des Geländes bei unserer Grundstücksgrenze wieder gibt. Aus dieser Perspektive könnte man denken man hat eine Wand direkt vor der Nase... Was natürlich nicht der Fall ist.
Zu guter Letzt gibt es noch einen Schnitt, der die Verhältnisse im Inneren verdeutlicht. Wenig spektakulär, das einzige was fehlt ist die Dämmung unter der Bodenplatte. Wobei ich hoffe, dass diese 10cm nicht irgendwo vergessen werden. Ich jedenfalls werde versuchen bei jeder Gelegenheit darauf hinzuweisen und spätestens bei den Plänen für den Keller einarbeiten zu lassen.
Dienstag, 5. Juli 2016
Die "Bemusterung", ein Drama in -ziemlich vielen- Akten
Hach, die Welt könnte so schön sein, da liest man einen Baublog nach dem anderen und wenn das Thema Bemusterung dran kommt, dann wird immer davon gesprochen, dass die Bauherren irgendwo hin eingeladen werden und in mehreren Tagen ihr Haus konfigurieren. Man kann sich alle Optionen anschauen, vielleicht ausprobieren, bekommt umgehend einen Preis genannt und entscheidet sich dann mit Blick auf das Budget für oder gegen eine bestimmte Option. Hach, wie angenehm...
Klar wusste ich, dass ein solches Bemusterungszentrum bei Danwood nicht existiert, aber mein Denken war bei Vertragsabschluss wie folgt:
- Man bekommt einen Link zu einer Internetseite auf der alle Optionen gelistet sind
- Hier kann man dann nach Herzenslust träumen und eine Vorauswahl treffen
- Anschließend fährt man zum Berater, geht seine Vorauswahl durch, bekommt Preise genannt und entscheidet dann für oder gegen bestimmte Optionen
Quasi eine abgespeckte Version einer Bemuserung, wobei ich das gar nicht schlecht gefunden hätte, denn wenn die Auswahl begrenzt ist, dann ist auch die Entscheidung einfacher.
Leider handhabt das Danwood mittlerweile ein wenig anders, ich erwähnte es bereits. Eine Bemusterung im eigentlichen Sinne gibt es nicht mehr, alles muss vorher mit dem Planer festgelegt werden, was zu echt absurden Auswüchsen führt. Denn anstatt einmal alles konzentriert durchzusprechen dreht man X Runden mit Berater, Planer und eigenem Kopf.
Ein einfaches Beispiel zur Erläuterung:
Die Dusche, in den ursprünglichen Plänen eingezeichnet als 90x90cm Standard. Uns war klar, dass wir hier etwas anderes wollten, hatten aber dieser Tatsache bei den Plänen keine Beachtung geschenkt, denn die Bemusterung sollte es richten, was ja nun nicht mehr geht. Also haben wir uns den Kopf zermartert, was wir denn gern hätten. Hier der Ablauf, der nötig war, um die Dusche nach unseren Wünschen zu gestalten:
- Bodengleich sollte sie schon sein, OK, das bietet Danwood an
=> Preis beim Berater erfragen
=> Abwegen ob der Aufpreis OK ist
=> Entscheiden, und dem Planer mitteilen
=> Entwurf vom Planer bekommen und vorsichtig nachfragen ob denn der Ablauf auch planerisch fest ist, oder nur ein Platzhalter
=> Der zentrale (und hässliche) Bodenablauf ist tatsächlich Teil des Planes
=> Bemusterungslink zu Rate führen und nur weitere hässliche Varianten finden
=> Selbst anfangen zu recherchieren und Linenablauf als die schönste Variante aussuchen
=> ungefähren Preis ermitteln, den das Material und die Arbeit kosten würde
=> Den Berater anfragen was ein Abmustern der Dusche, aufgrund des nicht angebotenen Linienablaufes, bringen würde um mit der Eigenleistung vergleichen zu können
=> vom Berater mitgeteilt bekommen, dass Danwood doch Linienabläufe anbietet
!!!!!AAAAARRRRRGGGGG, wieso steht das nicht im Katalog??????!!!!!!
=> Preis vom Berater erfragen
=> Abwägen ob Preis OK und entscheiden
=> Entscheidung dem Planer mitteilen und einzeichnen lassen
In sage und schreibe 13 Schritten, von der Entscheidung eine Bodengleiche Dusche mit Rinnenablauf haben zu wollen, haben wir es geschafft die Dusche zu "bemustern". Das die ganze Aktion über eine Woche und ettliche Mails benötigte sei nur am Rande erwähnt...
Wer jetzt denkt: "Na ja heftig, aber gut Ding will Weile haben.", der sollte sich vor Augen führen, dass eine Dusche nicht das einzige ist, was man bemustert.
Das selbe Spiel haben wir zum Beispiel mit dem Schornstein für den Kamin getrieben. Der war ursprünglich aus Kostengründen raus genommen, weil der Kamin reiner Luxus wäre (zum Heizen wird er nicht benötigt bzw. ist sogar sinnlos). Also wieder Preis erfragen, in den Plan einzeichnen lassen, Plan anschauen und Position des Kamins als nicht gut reklamieren, Gegenvorschlag unterbreiten, mitbekommen dass der Gegenvorschlag auch nicht funktioniert und am Ende das gesamte Bad umgestalten.
Moment, was hat denn nun das Bad mit dem Kamin zu tun? Ganz einfach der Kamin braucht Platz und soll durch das Bad nach oben gehen, sonst passt der Grundriss nicht mehr zu den vorhandenen Möbeln. Hinter der Tür sollte dies geschehen, dadurch musste die Tür etwas verschoben werden, dadurch passt die Dusche nicht mehr und wir standen wieder am Anfang.
Wir drehten also wieder etliche Runden, in denen gezweifelt, gesucht, geplant und diskutiert wurde, bis wir eine gangbare und für uns schöne Lösung gefunden hatten. Das Bad sieht jetzt allerdings deutlich anders aus als ursprünglich gedacht. Was solls, wird trotzdem schön.
Mittlerweile haben wir aus meiner Sicht alles zusammen und ich denke es wird wirklich toll. Ich hoffe nur inständig nichts vergessen zu haben, sonst geht das alles wieder von vorn los...
Na ja, wir haben fast alles, denn Elektro kommt noch... Ich freu mich schon tierisch...
Falls Danwood dies hier irgendwann mal lesen sollte:
Der gesunde Menschenverstand ist immer der potentiellen Prozessoptimierung vor zu ziehen. Soll heißen, ALLE Optionen gehören in den Bemusterungskatalog! ALLE Preise gehören dazu genannt! Dann klappts auch mit der Bemusterung!
Klar wusste ich, dass ein solches Bemusterungszentrum bei Danwood nicht existiert, aber mein Denken war bei Vertragsabschluss wie folgt:
- Man bekommt einen Link zu einer Internetseite auf der alle Optionen gelistet sind
- Hier kann man dann nach Herzenslust träumen und eine Vorauswahl treffen
- Anschließend fährt man zum Berater, geht seine Vorauswahl durch, bekommt Preise genannt und entscheidet dann für oder gegen bestimmte Optionen
Quasi eine abgespeckte Version einer Bemuserung, wobei ich das gar nicht schlecht gefunden hätte, denn wenn die Auswahl begrenzt ist, dann ist auch die Entscheidung einfacher.
Leider handhabt das Danwood mittlerweile ein wenig anders, ich erwähnte es bereits. Eine Bemusterung im eigentlichen Sinne gibt es nicht mehr, alles muss vorher mit dem Planer festgelegt werden, was zu echt absurden Auswüchsen führt. Denn anstatt einmal alles konzentriert durchzusprechen dreht man X Runden mit Berater, Planer und eigenem Kopf.
Ein einfaches Beispiel zur Erläuterung:
Die Dusche, in den ursprünglichen Plänen eingezeichnet als 90x90cm Standard. Uns war klar, dass wir hier etwas anderes wollten, hatten aber dieser Tatsache bei den Plänen keine Beachtung geschenkt, denn die Bemusterung sollte es richten, was ja nun nicht mehr geht. Also haben wir uns den Kopf zermartert, was wir denn gern hätten. Hier der Ablauf, der nötig war, um die Dusche nach unseren Wünschen zu gestalten:
- Bodengleich sollte sie schon sein, OK, das bietet Danwood an
=> Preis beim Berater erfragen
=> Abwegen ob der Aufpreis OK ist
=> Entscheiden, und dem Planer mitteilen
=> Entwurf vom Planer bekommen und vorsichtig nachfragen ob denn der Ablauf auch planerisch fest ist, oder nur ein Platzhalter
=> Der zentrale (und hässliche) Bodenablauf ist tatsächlich Teil des Planes
=> Bemusterungslink zu Rate führen und nur weitere hässliche Varianten finden
=> Selbst anfangen zu recherchieren und Linenablauf als die schönste Variante aussuchen
=> ungefähren Preis ermitteln, den das Material und die Arbeit kosten würde
=> Den Berater anfragen was ein Abmustern der Dusche, aufgrund des nicht angebotenen Linienablaufes, bringen würde um mit der Eigenleistung vergleichen zu können
=> vom Berater mitgeteilt bekommen, dass Danwood doch Linienabläufe anbietet
!!!!!AAAAARRRRRGGGGG, wieso steht das nicht im Katalog??????!!!!!!
=> Preis vom Berater erfragen
=> Abwägen ob Preis OK und entscheiden
=> Entscheidung dem Planer mitteilen und einzeichnen lassen
In sage und schreibe 13 Schritten, von der Entscheidung eine Bodengleiche Dusche mit Rinnenablauf haben zu wollen, haben wir es geschafft die Dusche zu "bemustern". Das die ganze Aktion über eine Woche und ettliche Mails benötigte sei nur am Rande erwähnt...
Wer jetzt denkt: "Na ja heftig, aber gut Ding will Weile haben.", der sollte sich vor Augen führen, dass eine Dusche nicht das einzige ist, was man bemustert.
Das selbe Spiel haben wir zum Beispiel mit dem Schornstein für den Kamin getrieben. Der war ursprünglich aus Kostengründen raus genommen, weil der Kamin reiner Luxus wäre (zum Heizen wird er nicht benötigt bzw. ist sogar sinnlos). Also wieder Preis erfragen, in den Plan einzeichnen lassen, Plan anschauen und Position des Kamins als nicht gut reklamieren, Gegenvorschlag unterbreiten, mitbekommen dass der Gegenvorschlag auch nicht funktioniert und am Ende das gesamte Bad umgestalten.
Moment, was hat denn nun das Bad mit dem Kamin zu tun? Ganz einfach der Kamin braucht Platz und soll durch das Bad nach oben gehen, sonst passt der Grundriss nicht mehr zu den vorhandenen Möbeln. Hinter der Tür sollte dies geschehen, dadurch musste die Tür etwas verschoben werden, dadurch passt die Dusche nicht mehr und wir standen wieder am Anfang.
Wir drehten also wieder etliche Runden, in denen gezweifelt, gesucht, geplant und diskutiert wurde, bis wir eine gangbare und für uns schöne Lösung gefunden hatten. Das Bad sieht jetzt allerdings deutlich anders aus als ursprünglich gedacht. Was solls, wird trotzdem schön.
Mittlerweile haben wir aus meiner Sicht alles zusammen und ich denke es wird wirklich toll. Ich hoffe nur inständig nichts vergessen zu haben, sonst geht das alles wieder von vorn los...
Na ja, wir haben fast alles, denn Elektro kommt noch... Ich freu mich schon tierisch...
Falls Danwood dies hier irgendwann mal lesen sollte:
Der gesunde Menschenverstand ist immer der potentiellen Prozessoptimierung vor zu ziehen. Soll heißen, ALLE Optionen gehören in den Bemusterungskatalog! ALLE Preise gehören dazu genannt! Dann klappts auch mit der Bemusterung!
Montag, 4. Juli 2016
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
Nach den letzten eher negativ angehauchten Berichten nun doch etwas mehr erfreulicheres.
Zum ersten Mal habe ich tatsächlich das Gefühl, dass es voran geht.
Der Keller ist tatsächlich beauftragt und kommt Ende August. Wir haben uns für die Firma Fehr & Fehr entschieden, die uns am günstigsten erschien. Ich schreibe extra "erschien", einfach weil die Angebote nicht 100% vergleichbar sind und eine gewisse Grauzone immer bleibt. Der Kontakt war aber sehr nett, endlich hatte man mal nicht das Gefühl ein Bittsteller zu sein. Vor allem hatte ich das Gefühl nicht abgezockt zu werden. Bei anderen Firmen war dies mitnichten der Fall: "Oh, sie wollen eine Öffnung für eine Tür... Na die Kostet extra." Darauf ich: "Moment, eine Öffnung bedeutet doch weniger Material und somit eigentlich eine Gutschrift???" Der Kellerbauer: "Ja... Das ist bei uns aber so..." Wieder ich: "Das mag sein, aber nicht bei mir. Auf wiedersehen..."
Wie auch immer, den Grundriss des Kellers gibt es ja schon ein paar Posts vorher, Fehr & Fehr wird uns folgendes liefern:
- Bodenplatte
- Kellerwände (Außen und innen)
- Kellerdecke
- Ausführung als weiße Wanne (komplett Wasserdicht, auch wenn es so gar nicht nötig wäre, aber Fehr und Fehr macht nur "normal" dicht und "richtig" dicht, nur um sicher zu gehen... Soll mir recht sein)
- Betoninnentreppe
- fünf dreifach verglaste Fenster
- Zwei Lichtschächte
- Perimeterdämmung unter Bodenplatte
- Dämmung der Kellerwände
- Abwasser unter der Bodenplatte inkl. Erdarbeiten, Rohren und Durchbrüchen bis zur Sockelaußenkante
- Einbau eines Mehrspartenanschlusses (die Mehrsparte wird von unserem Versorger gestellt)
- Ein wenig Elektrikvorbereitung (Leerrohre für Licht und Unterputzsteckdosen)
Damit steht der komplette Keller, ich muss nichts mehr selbst machen und bekomme auf alles eine einheitliche Garantie, aus der man sich nicht rausreden kann, nach dem Motto: "Na ja, die Dämmung haben Sie aber selber angebracht, das haben Sie nicht richtig gemacht, deswegen ist der Keller jetzt undicht... Tschüss..."
Ich freue mich schon, wenn es tatsächlich bis Ende August klappt, dann kann ich die Zeit bis das Haus kommt bereits ganz in Ruhe dazu verwenden mit dem Innenausbau zu beginnen..
Als der Keller geklärt war bemühte ich mich intensiv um einen Tiefbauer und auch hier sind wir wohl tatsächlich fündig geworden. Es wird ein hier in der Gegend ansässiges Unternehmen, der Grund für die Auswahl war natürlich der Preis, aber wie auch schon beim Keller das Gefühl nicht abgezockt zu werden. Es wurde nur das angeboten was wir auch brauchen. Das Angebot ist sehr durchsichtig und ohne Posten, die man nur schwer nachvollziehen kann.
Das letzte Glied in der Kette für den Baubeginn war der Vermesser, der die Grobabsteckung für die Tiefbauarbeiten und die Feinabsteckung für das Gebäude übernimmt. Auch hier bekommt das örtliche Vermessungsbüro den Zuschlag. Nicht ganz preiswert (so nen Stundensatz hätte ich auch gern), aber solche Experten sind nunmal teuer und wenn ich ehrlich bin hatte ich mir mehr gerechnet und auch geplant. Passt also...
Mit Danwood sind wir jetzt auch ein gutes Stück weiter, die erste Rate ist bezahlt, der Erstellung der Statik, der Heizlastberechnung und weiteren netten aber dringend benötigten Dingen wie einem Deckendurchbruchsplan (für den Kellerbauer) steht also nichts mehr im Wege.
Die finalen Pläne sind auch beinahe fertig, was aber ein harter Kampf war. Ich denke zu diesem Thema wird es einen extra Post geben.
Momentan schein es also zu laufen, jetzt könnte dann so langsam die Baugenehmigung kommen.
Zum ersten Mal habe ich tatsächlich das Gefühl, dass es voran geht.
Der Keller ist tatsächlich beauftragt und kommt Ende August. Wir haben uns für die Firma Fehr & Fehr entschieden, die uns am günstigsten erschien. Ich schreibe extra "erschien", einfach weil die Angebote nicht 100% vergleichbar sind und eine gewisse Grauzone immer bleibt. Der Kontakt war aber sehr nett, endlich hatte man mal nicht das Gefühl ein Bittsteller zu sein. Vor allem hatte ich das Gefühl nicht abgezockt zu werden. Bei anderen Firmen war dies mitnichten der Fall: "Oh, sie wollen eine Öffnung für eine Tür... Na die Kostet extra." Darauf ich: "Moment, eine Öffnung bedeutet doch weniger Material und somit eigentlich eine Gutschrift???" Der Kellerbauer: "Ja... Das ist bei uns aber so..." Wieder ich: "Das mag sein, aber nicht bei mir. Auf wiedersehen..."
Wie auch immer, den Grundriss des Kellers gibt es ja schon ein paar Posts vorher, Fehr & Fehr wird uns folgendes liefern:
- Bodenplatte
- Kellerwände (Außen und innen)
- Kellerdecke
- Ausführung als weiße Wanne (komplett Wasserdicht, auch wenn es so gar nicht nötig wäre, aber Fehr und Fehr macht nur "normal" dicht und "richtig" dicht, nur um sicher zu gehen... Soll mir recht sein)
- Betoninnentreppe
- fünf dreifach verglaste Fenster
- Zwei Lichtschächte
- Perimeterdämmung unter Bodenplatte
- Dämmung der Kellerwände
- Abwasser unter der Bodenplatte inkl. Erdarbeiten, Rohren und Durchbrüchen bis zur Sockelaußenkante
- Einbau eines Mehrspartenanschlusses (die Mehrsparte wird von unserem Versorger gestellt)
- Ein wenig Elektrikvorbereitung (Leerrohre für Licht und Unterputzsteckdosen)
Damit steht der komplette Keller, ich muss nichts mehr selbst machen und bekomme auf alles eine einheitliche Garantie, aus der man sich nicht rausreden kann, nach dem Motto: "Na ja, die Dämmung haben Sie aber selber angebracht, das haben Sie nicht richtig gemacht, deswegen ist der Keller jetzt undicht... Tschüss..."
Ich freue mich schon, wenn es tatsächlich bis Ende August klappt, dann kann ich die Zeit bis das Haus kommt bereits ganz in Ruhe dazu verwenden mit dem Innenausbau zu beginnen..
Als der Keller geklärt war bemühte ich mich intensiv um einen Tiefbauer und auch hier sind wir wohl tatsächlich fündig geworden. Es wird ein hier in der Gegend ansässiges Unternehmen, der Grund für die Auswahl war natürlich der Preis, aber wie auch schon beim Keller das Gefühl nicht abgezockt zu werden. Es wurde nur das angeboten was wir auch brauchen. Das Angebot ist sehr durchsichtig und ohne Posten, die man nur schwer nachvollziehen kann.
Das letzte Glied in der Kette für den Baubeginn war der Vermesser, der die Grobabsteckung für die Tiefbauarbeiten und die Feinabsteckung für das Gebäude übernimmt. Auch hier bekommt das örtliche Vermessungsbüro den Zuschlag. Nicht ganz preiswert (so nen Stundensatz hätte ich auch gern), aber solche Experten sind nunmal teuer und wenn ich ehrlich bin hatte ich mir mehr gerechnet und auch geplant. Passt also...
Mit Danwood sind wir jetzt auch ein gutes Stück weiter, die erste Rate ist bezahlt, der Erstellung der Statik, der Heizlastberechnung und weiteren netten aber dringend benötigten Dingen wie einem Deckendurchbruchsplan (für den Kellerbauer) steht also nichts mehr im Wege.
Die finalen Pläne sind auch beinahe fertig, was aber ein harter Kampf war. Ich denke zu diesem Thema wird es einen extra Post geben.
Momentan schein es also zu laufen, jetzt könnte dann so langsam die Baugenehmigung kommen.
Mittwoch, 22. Juni 2016
So langsam wirds lächerlich...
Erneute Schlappe von Danwood...
Gestern waren wir bei Raab Karcher und haben Fliesen bemustert, was trotz festgelegtem Grundkonzept doch ein wenig ausartete. Es ist schon was anderes wenn man sich erst etwas vor stellt und es dann in der Realität sieht...
Merke: Erstens, rein schwarze Bodenfiesen gibt es nicht, wenn dann nur glasierte Varianten, die wieder sehr empfindlich sind gegen Kratzer. Zweitens schwarzer Fussboden mit rein weißen glänzenden Fliesen sieht furchtbar aus...
Aber zurück zum Thema:
Als wir endlich die für uns passenden Bodenfliesen gefunden hatten mussten wir feststellen, dass uns unser Geschmack zielstrebig zu den eher teureren Fliesen geführt hat. Mit 43 Euro pro Quatradmeter nicht wirklich günstig aber Schönheit kostet.
Zu Hause angekommen führte mich mein erster Weg natürlich zum Rechner um die Fliesen einfach einmal zu Googeln... Wie man das halt so macht... Tja, die Überraschung war groß, als ich dort den Preis für den Quatradmeter sah. Um die 26 Euro... In dem Mengen, die wir benötigen sogar nur 23 Euro... Das sind 20 Euro pro Quadratmeter weniger als bei Raab Karcher!!! Bei angenommenen 50 benötigten Quadratmetern bedeutet dies einen Preisunterschied von 1000 (in Worten eintausend) Euro!!!
Natürlich sprach ich sofort unseren Berater darauf an, welcher leider wenig hilfreich war, denn er versteckte sich hinter Danwood, die würden die Fliesen ja bestellen und auch verlegen und dann wäre das halt der Preis.
Ja spinn ich??? Das ist doch völliger Quatsch... Der Preis für das Verlegen und die Bestellung, Koordination usw. ist doch im schlüsselfertigen Haus mit drin, was die Fliese kostet hat damit doch gar nichts zu tun. Der Fliesenpreis ist doch der reine Materialpreis ob Danwood Fliesen für 20 oder 40 Euro bestellt und verlegt ist doch völlig Wurscht. Wenn Danwood es nicht schafft die Fliesen bei einem günstigeren Anbieter zu kaufen als Raab Karcher, dann zahle ICH die Zeche, Danwood ist das natürlich komplett egal.
Ich könne natürlich auch die Fliesen abmustern und dann selbst bestellen und verlegen lassen... Jo, spitzen Idee. Die Preispolitik, die Danwood beim Abmustern betreibt ist mir bekannt und ich werde einen Teufel tun...
Ich will nichts weiter, als dass Danwood mir Sachen zu einem angemessenen Preis verkauft.
Die Herren von Raab Karcher auf den Internetpreis angsprochen reagierten sehr verschnupft, man würde ja schließlich nicht umsonst arbeiten und wir dürften gern im Internet bestellen, dann aber bitte mit recht viel Bruch rechnen und Garantieabwicklungen könnten auch schwierig werden... Eine solche "eingeschnappte" Reaktion von Einzelhändlern auf das Internet angesprochen kenne ich schon zu genüge. Ich würde ja gar nichts sagen, immerhin habe ich eine Beratung genossen, konnte mir die Fliese in einem tollen Ausstellungsraum anschauen, usw. aber einen Aufpreis von 45% erscheint mir doch recht hoch gegriffen. Als Privatman würde dies der liebe Raab Karcher Mitarbeiter auch nicht akzeptieren...
In dieser Angelegenheit ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!
Gestern waren wir bei Raab Karcher und haben Fliesen bemustert, was trotz festgelegtem Grundkonzept doch ein wenig ausartete. Es ist schon was anderes wenn man sich erst etwas vor stellt und es dann in der Realität sieht...
Merke: Erstens, rein schwarze Bodenfiesen gibt es nicht, wenn dann nur glasierte Varianten, die wieder sehr empfindlich sind gegen Kratzer. Zweitens schwarzer Fussboden mit rein weißen glänzenden Fliesen sieht furchtbar aus...
Aber zurück zum Thema:
Als wir endlich die für uns passenden Bodenfliesen gefunden hatten mussten wir feststellen, dass uns unser Geschmack zielstrebig zu den eher teureren Fliesen geführt hat. Mit 43 Euro pro Quatradmeter nicht wirklich günstig aber Schönheit kostet.
Zu Hause angekommen führte mich mein erster Weg natürlich zum Rechner um die Fliesen einfach einmal zu Googeln... Wie man das halt so macht... Tja, die Überraschung war groß, als ich dort den Preis für den Quatradmeter sah. Um die 26 Euro... In dem Mengen, die wir benötigen sogar nur 23 Euro... Das sind 20 Euro pro Quadratmeter weniger als bei Raab Karcher!!! Bei angenommenen 50 benötigten Quadratmetern bedeutet dies einen Preisunterschied von 1000 (in Worten eintausend) Euro!!!
Natürlich sprach ich sofort unseren Berater darauf an, welcher leider wenig hilfreich war, denn er versteckte sich hinter Danwood, die würden die Fliesen ja bestellen und auch verlegen und dann wäre das halt der Preis.
Ja spinn ich??? Das ist doch völliger Quatsch... Der Preis für das Verlegen und die Bestellung, Koordination usw. ist doch im schlüsselfertigen Haus mit drin, was die Fliese kostet hat damit doch gar nichts zu tun. Der Fliesenpreis ist doch der reine Materialpreis ob Danwood Fliesen für 20 oder 40 Euro bestellt und verlegt ist doch völlig Wurscht. Wenn Danwood es nicht schafft die Fliesen bei einem günstigeren Anbieter zu kaufen als Raab Karcher, dann zahle ICH die Zeche, Danwood ist das natürlich komplett egal.
Ich könne natürlich auch die Fliesen abmustern und dann selbst bestellen und verlegen lassen... Jo, spitzen Idee. Die Preispolitik, die Danwood beim Abmustern betreibt ist mir bekannt und ich werde einen Teufel tun...
Ich will nichts weiter, als dass Danwood mir Sachen zu einem angemessenen Preis verkauft.
Die Herren von Raab Karcher auf den Internetpreis angsprochen reagierten sehr verschnupft, man würde ja schließlich nicht umsonst arbeiten und wir dürften gern im Internet bestellen, dann aber bitte mit recht viel Bruch rechnen und Garantieabwicklungen könnten auch schwierig werden... Eine solche "eingeschnappte" Reaktion von Einzelhändlern auf das Internet angesprochen kenne ich schon zu genüge. Ich würde ja gar nichts sagen, immerhin habe ich eine Beratung genossen, konnte mir die Fliese in einem tollen Ausstellungsraum anschauen, usw. aber einen Aufpreis von 45% erscheint mir doch recht hoch gegriffen. Als Privatman würde dies der liebe Raab Karcher Mitarbeiter auch nicht akzeptieren...
In dieser Angelegenheit ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!
Sonntag, 19. Juni 2016
Nicht viel neues... Nur aufregen könnte ich mich grad...
Heute trudelte der Bescheid vom Bauamt ein, in dem der Eingang des Bauantrages bestätigt wird. Da wir den Antrag persönlich abgegeben haben wissen wir genau das war, nämlich vor etwas mehr als zwei Wochen. Der erste Schreck trieb mich natürlich auf gleich auf 180, denn in dem Schreiben stand, dass wir in 8 Wochen bescheid bekommen... Was soll das heißen 8 Wochen??? Wir haben den Antrag vor über ZWEI Wochen abgegeben!!! Ich konnte mich aber beruhigen, denn die 8 Wochen gelten ab dem Einreichungsdatum, welches in dem Schreiben korrekt angegeben ist...
Parallel wollte ich mich in den letzten Tagen um einen Erdbauer kümmern, der uns die Baugrube aushebt, ein Kiesbett zur Gründung und das Carport auskoffert.
Tja, einfacher gesagt als getan...
Der Bauträger unserer Doppelhausnachbarn (es wäre ideal, wenn der unsere Baugrube gleich mit machen könnte) schafft es seit nunmehr drei Wochen nicht mir ein entsprechendes Angebot zukommen zu lassen... Ausgang offen...
Ein anderer Tiefbauer war sehr schnell mit einem Angebot bei der Hand, welches jenseits von Gut und Böse lag und Posten enthielt, die ich so nicht wollte und nicht benötige (Hangabsicherungsvlies???)... Böses Faul, sie sind raus...
Der dritte Tiefbauer traf sich mit uns vor Ort und versprach ein Angebot zu rechen. Ein erstes Bauchgefühl des Herren was den zu erwartenden Preis angeht könnte halbwegs passen, das tatsächliche Angebot lässt aber auch noch auf sich warten... Ausgang offen...
Der nächste Teifbauer klagte mir am Telefon sein Leid, dass es doch recht weit bis zu uns wäre und er ja schon sooo viel zu tun hätte... Ja dann halt nicht...
Zwischendurch dachte ich mir so, ich könnte die überall im Baugebiet aushängende Werbung ja mal nutzen und die Baufirma unserer Freunde anrufen... O-Ton: "Ja neeee, wir vergeben das ja auch nur... Neee, da können wir ihnen kein Angebot machen..." Ja wo sind wir denn? Haaallloooo, Kunde droht mit Auftrag...
Vor lauter Verzweiflung habe ich sogar noch einen dritten Tiefbauer ins Boot geholt, die zumindest am Telefon sehr nett und interessiert wirkten. Ich hoffe ich bekomme im Laufe der nächsten Wochen ein entsprechendes Angebot von denen... Ausgang offen...
Ich schwöre im nächsten Leben werde ich Tiefbauer oder Bauunternehmer, oder sonst irgendwas... Dann kann ich auch mal Kunden nach belieben behandeln und trotzdem ein gutes Auskommen haben.
Dann hat Danwood leider auch einen kleinen -wie sage ich es- Fauxpas, begangen. Jetzt, da wir den Bauantrag eingereicht haben dachte ich mir, könne man sich ja den weiteren Dingen widmen, wie zum Beispiel der Bemusterung...
Tja, falsch gedacht, bei Danwood ist es neuerdings so, dass alles, und ich meine ALLES, schon vor der Bemusterung fest stehen muss. Ob das die Größe der Dusche ist, die Badewanne, Fliesen, Technik, Küche einfach alles!!! Ich meine, dass es einen Bemusterungslink gibt, mittels dem man sich das meiste schon aussuchen kann wussten wir, aber das diese Entscheidungen quasi endgültig wären war mir neu... Als ich unseren Berater in einer doch recht emotionalen Mail fragte, wozu es dann überhaupt noch eine Bemusterung gäbe, wurde er recht beschwichtigend, weil diese Vorgehensweise sehr neu von Danwood eingeführt wurde...
Prima, ich bin mal wieder das Versuchskaninchen. Ich bin echt gespannt wie das weiter geht, und vor allem wie unser Berater uns gegenüber Danwood vertritt, denn einige Versprechungen wurden bei Vertragsabschluss gemacht (von denen ich einige schriftlich habe).
Das Ganze wirkt sich natürlich direkt auf den Liefertermin des Hauses aus, denn wenn alles schon vorher fertig sein muss, dann dauert alles natürlich deutlich länger... Ich könnt kotzen, wenn das so weitergeht kommen wir noch in den Bereitstellungszins des Kredites...
Zwei Lichtblicke gibt es aber, zum einen haben wir uns quasi für einen Kellerbauer entschieden, der uns nun für nur etwas mehr als wir geplant hatten einen Keller liefern kann. Dazu aber mehr in später.
Zum anderen haben wir erfahren, dass unsere Nachbarn über mehrere Ecken eine Art "interne Information" vom Bauamt bekommen haben, dass ihr Bauantrag bald durch ist. Da unsere Nachbarn den Bauantrag nur zwei Wochen vor uns abgegeben haben hoffen wir ebenfalls sehr bald etwas zu hören.
Momentan macht das Hausbauen nicht wirklich Spaß. Ich habe das Gefühl alle spinnen irgendwie und machen aus den einfachsten Sachen eine Wissenschaft...
Parallel wollte ich mich in den letzten Tagen um einen Erdbauer kümmern, der uns die Baugrube aushebt, ein Kiesbett zur Gründung und das Carport auskoffert.
Tja, einfacher gesagt als getan...
Der Bauträger unserer Doppelhausnachbarn (es wäre ideal, wenn der unsere Baugrube gleich mit machen könnte) schafft es seit nunmehr drei Wochen nicht mir ein entsprechendes Angebot zukommen zu lassen... Ausgang offen...
Ein anderer Tiefbauer war sehr schnell mit einem Angebot bei der Hand, welches jenseits von Gut und Böse lag und Posten enthielt, die ich so nicht wollte und nicht benötige (Hangabsicherungsvlies???)... Böses Faul, sie sind raus...
Der dritte Tiefbauer traf sich mit uns vor Ort und versprach ein Angebot zu rechen. Ein erstes Bauchgefühl des Herren was den zu erwartenden Preis angeht könnte halbwegs passen, das tatsächliche Angebot lässt aber auch noch auf sich warten... Ausgang offen...
Der nächste Teifbauer klagte mir am Telefon sein Leid, dass es doch recht weit bis zu uns wäre und er ja schon sooo viel zu tun hätte... Ja dann halt nicht...
Zwischendurch dachte ich mir so, ich könnte die überall im Baugebiet aushängende Werbung ja mal nutzen und die Baufirma unserer Freunde anrufen... O-Ton: "Ja neeee, wir vergeben das ja auch nur... Neee, da können wir ihnen kein Angebot machen..." Ja wo sind wir denn? Haaallloooo, Kunde droht mit Auftrag...
Vor lauter Verzweiflung habe ich sogar noch einen dritten Tiefbauer ins Boot geholt, die zumindest am Telefon sehr nett und interessiert wirkten. Ich hoffe ich bekomme im Laufe der nächsten Wochen ein entsprechendes Angebot von denen... Ausgang offen...
Ich schwöre im nächsten Leben werde ich Tiefbauer oder Bauunternehmer, oder sonst irgendwas... Dann kann ich auch mal Kunden nach belieben behandeln und trotzdem ein gutes Auskommen haben.
Dann hat Danwood leider auch einen kleinen -wie sage ich es- Fauxpas, begangen. Jetzt, da wir den Bauantrag eingereicht haben dachte ich mir, könne man sich ja den weiteren Dingen widmen, wie zum Beispiel der Bemusterung...
Tja, falsch gedacht, bei Danwood ist es neuerdings so, dass alles, und ich meine ALLES, schon vor der Bemusterung fest stehen muss. Ob das die Größe der Dusche ist, die Badewanne, Fliesen, Technik, Küche einfach alles!!! Ich meine, dass es einen Bemusterungslink gibt, mittels dem man sich das meiste schon aussuchen kann wussten wir, aber das diese Entscheidungen quasi endgültig wären war mir neu... Als ich unseren Berater in einer doch recht emotionalen Mail fragte, wozu es dann überhaupt noch eine Bemusterung gäbe, wurde er recht beschwichtigend, weil diese Vorgehensweise sehr neu von Danwood eingeführt wurde...
Prima, ich bin mal wieder das Versuchskaninchen. Ich bin echt gespannt wie das weiter geht, und vor allem wie unser Berater uns gegenüber Danwood vertritt, denn einige Versprechungen wurden bei Vertragsabschluss gemacht (von denen ich einige schriftlich habe).
Das Ganze wirkt sich natürlich direkt auf den Liefertermin des Hauses aus, denn wenn alles schon vorher fertig sein muss, dann dauert alles natürlich deutlich länger... Ich könnt kotzen, wenn das so weitergeht kommen wir noch in den Bereitstellungszins des Kredites...
Zwei Lichtblicke gibt es aber, zum einen haben wir uns quasi für einen Kellerbauer entschieden, der uns nun für nur etwas mehr als wir geplant hatten einen Keller liefern kann. Dazu aber mehr in später.
Zum anderen haben wir erfahren, dass unsere Nachbarn über mehrere Ecken eine Art "interne Information" vom Bauamt bekommen haben, dass ihr Bauantrag bald durch ist. Da unsere Nachbarn den Bauantrag nur zwei Wochen vor uns abgegeben haben hoffen wir ebenfalls sehr bald etwas zu hören.
Momentan macht das Hausbauen nicht wirklich Spaß. Ich habe das Gefühl alle spinnen irgendwie und machen aus den einfachsten Sachen eine Wissenschaft...
Montag, 6. Juni 2016
Finale Grundrisse
Nach einigem Hin und Her stehen nun die finalen Grundrisse für alle Geschosse fest.
Wenn ich mir die Grundrisse so anschaue, dann denkt man nicht, dass da so viel Arbeit aber auch Diskussionen drin stecken. Diskutiert haben wir übrigens nicht unter uns, sondern fast immer mit der Architektin. Man glaubt es kaum, wie ein eigentlich ganz klar kommunizierter Fakt plötzlich doch etwas anders in den Plänen auftaucht.
Ein Beispiel gefällig? Gern!
Als wir uns noch auf der Suche nach dem passenden Partner für unser Bauvorhaben waren, schlenderten wir durch einen Musterhauspark und sahen unter anderem ein Weberhaus (welches uns eigentlich gar nicht gefiel). Obwohl wir wussten, dass die Häuser von Weber quasi der Mercedes unter den Fertighäusern sind, besichtigten wir es um uns etwas "inspirieren" zu lassen. Das klappte auch sehr gut, denn wir sahen unsere zukünftige Küche, von der ich auch gleich ein Foto machte (siehe unten).
Jo, eigentlich ganz einfach, ein schönes breites, flaches und festverglastes Fenster, welches direkt auf Arbeitshöhe liegt. Mehr nicht... Selbstverständlich stellte ich dieses Foto der Architektin zur Verfügung, und dann gings los...
Der erste Entwurf enthielt noch ein normales Fenster. Der zweite Entwurf zwar ein breites Fenster, das hing aber unter der Decke (so eine Art Oberlicht). Im dritten Entwurf war es nur einen Meter breit und der vierte Entwurf hatte zwar die richtige Breite war aber nicht festverglast... Sage und schreibe die 5.!!!! Iteration brachte ein Ergebnis mit welchem wir jetzt zufrieden sind, zumindest was den Plan angeht, denn wir werden es anstatt der momentan im Plan enthaltenen 1,75m glatte 2m breit machen lassen.
Ein hartes Stück Arbeit für ein einfaches Küchenfenster, von dem eigentlich von Anfang an fest stand wie es aussehen sollte.
Hier nun die Ergebnisse:
Im Kellergeschoss findet der Technikraum seinen Platz, ein kleines Bad (neben und unter die Treppe designt, wohl gemerkt von MIR), einen Abstellkeller für Winterreifen und sonstigem Gedöns und natürlich mein ganz persönliches Reich: Ein knapp 35qm großer Hobbykeller...
Das Erdgeschoss ist eigentlich soweit Standard, Bad (mit Dusche), Abstellraum/Speisekammer, Gästezimmer und einem schönen großen Wohn-/Ess-/Kochbereich.
Im Obergeschoss haben wir "relativ" wenig verändert, das Bad ist von links nach rechts gewandert und die Zimmergrößen sind durch das Verschieben einer Wand angeglichen worden (damit es später keinen Streit gibt...).
So weit so simpel, aus unserer Sicht kann es jetzt also los gehen, nächster Halt: Bemusterung!
Wenn ich mir die Grundrisse so anschaue, dann denkt man nicht, dass da so viel Arbeit aber auch Diskussionen drin stecken. Diskutiert haben wir übrigens nicht unter uns, sondern fast immer mit der Architektin. Man glaubt es kaum, wie ein eigentlich ganz klar kommunizierter Fakt plötzlich doch etwas anders in den Plänen auftaucht.
Ein Beispiel gefällig? Gern!
Als wir uns noch auf der Suche nach dem passenden Partner für unser Bauvorhaben waren, schlenderten wir durch einen Musterhauspark und sahen unter anderem ein Weberhaus (welches uns eigentlich gar nicht gefiel). Obwohl wir wussten, dass die Häuser von Weber quasi der Mercedes unter den Fertighäusern sind, besichtigten wir es um uns etwas "inspirieren" zu lassen. Das klappte auch sehr gut, denn wir sahen unsere zukünftige Küche, von der ich auch gleich ein Foto machte (siehe unten).
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| Wunschfenster... |
Jo, eigentlich ganz einfach, ein schönes breites, flaches und festverglastes Fenster, welches direkt auf Arbeitshöhe liegt. Mehr nicht... Selbstverständlich stellte ich dieses Foto der Architektin zur Verfügung, und dann gings los...
Der erste Entwurf enthielt noch ein normales Fenster. Der zweite Entwurf zwar ein breites Fenster, das hing aber unter der Decke (so eine Art Oberlicht). Im dritten Entwurf war es nur einen Meter breit und der vierte Entwurf hatte zwar die richtige Breite war aber nicht festverglast... Sage und schreibe die 5.!!!! Iteration brachte ein Ergebnis mit welchem wir jetzt zufrieden sind, zumindest was den Plan angeht, denn wir werden es anstatt der momentan im Plan enthaltenen 1,75m glatte 2m breit machen lassen.
Ein hartes Stück Arbeit für ein einfaches Küchenfenster, von dem eigentlich von Anfang an fest stand wie es aussehen sollte.
Hier nun die Ergebnisse:
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| Kellergeschoss |
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| Erdgeschoss |
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| Obergeschoss |
So weit so simpel, aus unserer Sicht kann es jetzt also los gehen, nächster Halt: Bemusterung!
Den Bauantrag eingereicht
Letzte Woche haben wir nun endlich unseren Bauantrag eingereicht. Natürlich persönlich bei einem sehr netten Mitarbeiter vom Baurechtsamt.
Warum aber persönlich und nicht einfach in den Briefkasten?
Ganz einfach, wir hatten noch einige Anliegen. Zum einen hat es unsere Architektin geschafft bei "Haustyp" das frei stehende Einfamilienhaus anzukreuzen, obwohl wir seid dem ersten Kontakt von nichts anderem als einer Doppelhaushälfte sprechen. Wir mussten also in allen drei Mappen händische Korrekturen vornehmen und wir wollten aus erster Hand erfahren ob dies so OK ist.
Natürlich hätten wir die Architektin auch bitten können uns korrigierte Versionen zukommen zu lassen, nachdem wir aber mittlerweile derart lange auf die Unterlagen gewartet haben, war uns das einfach zu langwierig...
Der zweite Punkt ist leider nicht so einfach, denn laut Bebauungsplan dürfen wir insgesamt mit allen erlaubten Überschreitungen nur 150qm überbauen. Das reißen wir leider deutlich, um knapp 30qm, und müssen daher eine Befreiung vom Bebbauungsplan beantragen.
Wie es dazu kam ist schnell erklärt, 150qm überbaubare Fläche klingt erst einmal viel, aber wenn man davon ein 9,5m x 8,5m Haus (80,75qm), eine nötige Einfahrt von 6m x 5m (30qm) und ein Carport von noch einmal 6m x 5m (30qm) abzieht, bleiben noch ganze 9,25qm übrig für Dinge wie eine Terasse und (ebenfalls nötige) Zuwege zum Haus... Der Mitarbeiter vom Amt meinte aber es sei ihnen bewusst, dass die überbaubare Fläche sehr knapp ist, bei anderen eine Überschreitung bereits genemigt wurde und wir ja nichts außergewöhnliches bauen wollen. Er meinte daher, dass dies genehmigt werden würde...
Wir werden sehen, so richtig glatt ist bisher nicht viel gelaufen...
Warum aber persönlich und nicht einfach in den Briefkasten?
Ganz einfach, wir hatten noch einige Anliegen. Zum einen hat es unsere Architektin geschafft bei "Haustyp" das frei stehende Einfamilienhaus anzukreuzen, obwohl wir seid dem ersten Kontakt von nichts anderem als einer Doppelhaushälfte sprechen. Wir mussten also in allen drei Mappen händische Korrekturen vornehmen und wir wollten aus erster Hand erfahren ob dies so OK ist.
Natürlich hätten wir die Architektin auch bitten können uns korrigierte Versionen zukommen zu lassen, nachdem wir aber mittlerweile derart lange auf die Unterlagen gewartet haben, war uns das einfach zu langwierig...
Der zweite Punkt ist leider nicht so einfach, denn laut Bebauungsplan dürfen wir insgesamt mit allen erlaubten Überschreitungen nur 150qm überbauen. Das reißen wir leider deutlich, um knapp 30qm, und müssen daher eine Befreiung vom Bebbauungsplan beantragen.
Wie es dazu kam ist schnell erklärt, 150qm überbaubare Fläche klingt erst einmal viel, aber wenn man davon ein 9,5m x 8,5m Haus (80,75qm), eine nötige Einfahrt von 6m x 5m (30qm) und ein Carport von noch einmal 6m x 5m (30qm) abzieht, bleiben noch ganze 9,25qm übrig für Dinge wie eine Terasse und (ebenfalls nötige) Zuwege zum Haus... Der Mitarbeiter vom Amt meinte aber es sei ihnen bewusst, dass die überbaubare Fläche sehr knapp ist, bei anderen eine Überschreitung bereits genemigt wurde und wir ja nichts außergewöhnliches bauen wollen. Er meinte daher, dass dies genehmigt werden würde...
Wir werden sehen, so richtig glatt ist bisher nicht viel gelaufen...
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