Dienstag, 8. März 2022

Das Gartenhaus - Normal kann jeder

Nach ewigen Zeiten und vielen Dingen, die erledigt oder noch in Arbeit sind gibt es mal wieder ein Update.

Die Gartengeräte werden mehr, die Bewässerung gehört anständig überdacht und zusätzlich brauchten die Kinder mehr "Spielzeug"... Was lag also näher das Garten-/Spielhaus umzusetzen.

Eine Idee geisterte schon länger in meinem Kopf, ein Gartenhaus, welches quasi das Spielhaus der Kinder integriert. Das spart Platz und sieht cool aus. Meine ursprünglichen Pläne waren sogar noch viel höher gesteckt, als das was es nun letztlich geworden ist, aber ich denke das jetzige Ergebnis ist immer noch sehr nett zum Spielen.
Leider gibt es das was da in meinem Kopf so rumschwirrte nicht von der Stange... Ich musste also wieder ran und alles komplett von Grund auf selbst designen und umsetzen. Ingenieurherz was willst du mehr.

Angefangen hat alles mit einer einfachen Bleistiftskizze um das Haus grob zu positionieren. Anschließend habe ich einen Balkenplan für das Gartenhaus erstellt. Stabil war dabei die Maxime und die Holzpreise waren noch nicht soooo abartig abgehoben wie heutzutage. Ein Balkenplan hilft einem enorm das nötige Material im Blick zu halten und um eine Einkaufsliste erstellen zu können.

Als die Gedanken alle sortiert und soweit nötig aufgeschrieben waren, ging es ans Material besorgen und anfangen. Und es brauchte einiges an Material aber auch neue Werkzeuge.
Als erstes Fundamente herstellen. Das Gartenhaus steht auf 8 Fundamenten, 30x30x80cm, was denke ich OK sein sollte. Ich habe die unteren Balken zugeschnitten, positioniert, die Stützen montiert und selbige dann in dieser Position betoniert. Auf diese Art und Weise passt auch nach dem betonieren alles perfekt.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Regenwasserzisterne die 2.

Der Rasen liegt und bis auf ein paar unangenehme Stellen (Stichwort Poa Anua) ist er echt chic. Alle, die den Rasen sehen sind schon etwas neidisch...

Der Rasen sähe natürlich nicht so schön aus, wenn man nicht wenigstens etwas Pflege investiert. Dazu gehört, regelmäßiges mähen, belüften, vertikutieren, düngen und natürlich bewässern. Alles kein Problem, macht man ja gern, nur meine bereits verbaute 3000L Zisterne kommt sehr schnell an ihre Grenzen. Drei Mal wässern und dann ist Schluss, was wiederum bedeutet ab Woche 3 (maximal 4) ohne Regen müsste ich mit Trinkwasser aus der Leitung weiterarbeiten. Das wiederum empfind ich ehrlich gesagt als Sünde. Trinkwasser ist ein kostbares Gut, das hat meiner Meinung nach nichts auf dem Rasen zu suchen.

Abhilfe schafft in dieser Situation nur ein größerer Speicher, weswegen ich mich dazu entschieden habe eine zweite Zisterne mit weiteren 6500L zu setzen. Diese soll an die bisher noch nicht erschlossene Dachfläche und den Überlauf der ersten Zisterne angeschlossen werden. Damit würde so gut wie jede halbwegs dazu fähige Fläche zu verwendet um Regenwasser zu sammeln. Ich hoffe damit meinen Rasen so lange wie es irgendwie geht am Leben erhalten zu können. Theoretisch könnte ich bei vollen Zisternen ca 8 (bei sparsamen Einsatz bis 10 Wochen) ohne Regen überbrücken

Donnerstag, 16. Juli 2020

Bisher war ein Pflaster für mich immer ein medizinisches Produkt...

Früher oder später muss sich jeder Häuslebauer damit auseinander setzen, dem Pflaster. Nein, tatsächlich nicht dem, welches man auf Wunden klebt, sondern den Steinen zum in die Einfahrt legen.

Die Einfahrt ist bei uns zwar noch nicht an der Reihe, aber vor dem Kellereingang soll Pflaster gelegt werden, damit endlich das Haus sauberen Fußes betreten werden kann. Ursprünglich wollte ich dies ebenfalls in Holz realisieren, aber der Kellereingang liegt in einer Nische auf der Nordseite des Hauses, wo sich kaum ein Sonnenstrahl hin verirrt. Unter solchen Bedingungen ist Holz nicht die beste Wahl...

Erstaunlicher Weise einigten wir uns relativ schnell auf ein Pflaster, welches uns beiden gefällt. Es wird hier vor dem Keller und irgendwann auch in der Einfahrt das Pflaster von KBH Modell Artline Antrazit Weiß nuanziert.

KBH Artline Antrazit-Weiß-nuanziert (Quelle: KBH)

Dienstag, 14. Juli 2020

Der Zuweg zum Haus, mal sehen wie lange das gut geht

Die Treppe zum Haus ist soweit fertig, Es fehlen zwar noch einige Details wie die Beleuchtung, aber das wird noch nachgeholt.

Nun ging es darum unseren "Vorgarten" ebenfalls sauberen Fußes durchqueren zu können. Lange haben wir überlegt wie wir es gern hätten. Ganz normal pflastern erschien uns irgendwie zu langweilig und da die Treppe ja eh aus Holz ist entschieden wir uns dazu den Weg auch aus Holz zu gestalten.
Optisch gefällt uns dies extrem, nur was die Sicherheit angeht sind wir etwas skeptisch, gerade im Winter könnte das Ganze etwas glatt werden...

Wie auch immer, als allererstes Material besorgen, also Randsteine, Zement, Kies, Gehwegplatten, Unterkonstruktion, Befestigungsclips (für unsichtbare Befestigung), Holzdielen und Kleinkram.

Hat man alles beisammen steht man da und hat keine Ahnung wo man anfangen soll. Um das Problem zu lösen heißt es messen, messen und noch mal messen...
Wie genau soll der Weg aussehen, "gerade nach oben", OK, das geht noch aber wo genau? An welcher Kante/Ecke orientiert man sich, damit das Ergebnis auch ansprechend aussieht. Letztlich habe ich mich entschieden mich an der geraden Grundstücksgrenze zum Nachbarn zu orientieren. Erstens liegt selbige halbwegs in der Flucht zum Haus und zweitens wird damit die Auffahrt (die neben dem Weg liegt) schön rechteckig ohne schiefe Kanten.
Zusätzlich zu der Lage muss dann natürlich der Höhenverlauf festgelegt werden. Immerhin müssen wir doch einiges an Höhe überwinden.

Vorbereitungen abgeschlossen, alle Schnüre gespannt und alle Materialien bereit, also los gehts.

Graben ziehen und Randsteine rein...

Montag, 13. Juli 2020

Die Treppe wird fertig...

Wie in einem vorherigen Post versprochen hier nun wie wir die Treppe komplettiert haben.

Dort wo bisher noch einfach ein paar Palletten aufeinander gestapelt waren habe ich mit einer Ständerkonstruktion eine Plattform geschaffen. Die Pfosten bestehen aus 9x9cm Balken, die in entsprechenden Hülsen auf den Betonsockel geschraubt. Die Konstruktion ist so wie man auf den ersten Bildern sieht noch nicht sehr stabil, es wackelt noch etwas.


Montag, 27. April 2020

Absturzsicherung

Nachdem nun die Stützmauer steht, der Rasen gedeiht und die Kinder anfangen den Garten auch wirklich zu nutzen musste ich mir nun Gedanken machen wie ich verhindere, dass irgendwer die 2,5 Meter nach unten stürzt.

Was brauchts dafür? Klar, ein Geländer...

Leider hatte ich dieses Thema nur unzureichend in meinen Planungen berücksichtigt, weswegen nun erneut eniges an Hirnschmalz nötig war.
Einfach klassisch ein Geländer an die Mauer schrauben geht nicht, weil die Steine nur lose in den Gabionen liegen. Verankerungen im Gelände oberhalb der Gabionen sind auch nicht gut, da verliert man Fläche.




Letztlich bin ich darauf gekommen die Gabionen noch einmal auf zu machen und Fundamente in selbigen zu versenken, so dass ein Geländer oben auf den Gabionen plaziert werden kann. Insgesamt brauchte ich 5 Fundamente, zumindest bei der Konstrukion, die ich mir überlegt hatte.
Überlegt hatte ich mir folgendes:
Das Geländer soll aus einem massiven Holzrahmen (selbes Holz wie Terrasse und Treppe) bestehen. Der so entstehende "Hohlraum" fülle ich indem ich in diese Fläche eine Glasscheibe einsetze. Aus meiner Sicht könnte dies ganz gut aussehen, man kann weiterhin durch den Zaun "hindurchschauen", man fühlt sich also nicht so eingesperrt und sicher ist es auch, denn kein Kind kann an einer Glasscheibe hochklettern.

Die Treppe zum eigentlichen Hauseingang






Wenn man mich heute fragt, was ich an unserem Haus heute anders machen würde, dann wäre das mit Sicherheit die Haustür. Heute würde ich selbige wahrscheinlich ganz weg lassen und statt dessen den Kellerzugang anders gestalten. Wenn wir ehrlich sind, dann haben wir den Hauseingang im EG bisher nicht vermisst und der Platz für den Flur hätte dem Wohn-/Essbereich gut getan...

Na ja, wie auch immer der Eingang ist da und dann wollen wir ihn auch zugänglich machen. Wir brauchen also eine Treppe. Lange haben wir hin und her Überlegt, wie und was. Die Stützmauer hatte ich entsprechend gestaltet, dass tatsächlich eine ca. 1,20m breite Treppe quasi "durch" die Mauer nach oben geführt werden kann.
Fast alle Treppen im näheren Umkreis (und davon gibt es einige, da alle mit der Hanglage zu tun haben) gefielen uns irgendwie nicht. Die meisten sind aus Stein, entweder einfache Betonstufen oder aus irgendwelchen anderen Steinen wie Granit, alles irgendwie nicht unsers...
Ein weiteres Problem an den meisten Lösungen ist am Ende, dass man für die Realisierung mehr oder weniger schwere Maschinen braucht oder zumindest zu zweit sein muss. Allein bekommt man so eine Betonstufe mit Sicherheit nicht gesetzt.


Da ich mit der Konstruktion von Holzelementen doch etwas Erfahrung habe und das Material Holz uns sehr gut gefällt entschlossen wir uns dazu die Treppe ebenfalls in Holz zu gestalten.

Gesagt getan, einen Plan erstellt und los gelegt...

Freitag, 24. Mai 2019

Bewässerungssteuerung, oder: "Wie geht das denn an und aus???"

Die Antwort auf die im Titel gestellte Frage ist eigentlich sehr einfach:

Pumpe an => Bewässerung an
Pumpe aus => Bewässerung aus

Tja, es könnte so einfach sein, aber der Mensch ist halt doch etwas bequemer und die einfache Variante würde bedeuten jedes Mal den gerade gewünschten Kreis über ein Ventil zu öffnen und dann die Pumpe anzuschalten, wo auch immer dieser Schalter sitzt.

Als ganz fauler Mensch ist es möglich diese Steuerung auf die Spitze zu treiben, so dass diese komplett automatisch funktioniert. Es gibt Steuerungscomputer, die die Bodenfeuchte messen und den Wetterbericht berücksichtigen um mit diesen Informationen vollautomatisch den Rasen zu bewässern...

Diesen Aufwand habe ich nicht getrieben, bei mir wird die Bewässerung zwar auch komfortabel über eine App zu steuern sein, aber mit deutlich einfacheren Mitteln.

Bewässerung von Hunter

Wenn man sich mit der Bewässerung von Rasen beschäftigt, dann gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man stellt beweglichen Rasensprenger auf, oder man baut eine fest installierte Anlage.

Mir war klar, ich wollte etwas fest installiertes. Kein rumhantieren mit Gartenschläuchen, nur um dann alles andere als den Rasen zu bewässern. Eine Automatisierung wäre mit solchen mobilen Regnern auch schwer möglich, die müssten ja immer von Hand positioniert und veräumt werden wenn man den Rasen nutzen will. Bei uns kam natürlich noch hinzu, dass der Garten noch nicht angelegt war, die ideale Gelegenheit also um Rohre und alles andere verbuddeln zu können.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Die Regenwasserzisterne

Wenn man plant eine Zisterne zum Auffangen des Regenwassers zu bauen, um damit die Gartenbewässerung (oder sogar Teile der Wasserversorgung IM Haus) zu realisieren stößt man eigentlich immer auf die gleichen Fragen:

- Wie groß muss/kann das Teil sein
- Wohin könnte man die Zisterne setzen
- Wie gelangt das Wasser rein

Die Größe der Zisterne erscheint einem erst einmal ganz einfach: "Na so groß wie es nur irgendwie geht!!!". Das stimmt leider nicht, denn es kommt darauf an, wieviel Wasser überhaupt gesammelt werden kann. Denn ist die Zistene zu groß, dann wird selbige unter Umständen nie richtig voll und läuft nie über. Dadurch ist der Wasseraustausch zu gering und das Wasser kann in der Zisterne umkippen, was nicht gut ist. Um herauszufinden wieviel Wasser gesammelt werden kann und damit welche Größe Sinn macht gibt es einige Seiten im Netz, wo man dies anhand der Flächen berechnen kann.
Konkret kommen bei mir 35qm für die Terrasse ca. 40qm für die halbe Dachfläche zusammen. Zusätzlich werde ich das Dach des zukünftigen Gartenhäuschens ebenfalls einleiten ca 10qm kommen da noch oben drauf. Da ich nur den Garten bewässern werde, kommen in meinem Fall recht niedrige Werte heraus, sowas zwischen 2000 und 4000 Litern.

Dienstag, 21. Mai 2019

Eine Bewässerung braucht das (mein) Land

Der letzte Sommer (2018) brachte die ein oder andere Erkenntnis mit sich:

- erstens: Endlich gibts mal wieder richtig Sommer, wie cool!
- zweitens: so ein Sommer ist nicht so cool für grünen Rasen...

Extrem habe ich es bei unseren direkten Nachbarn gesehen, die hatten ganz netten Rasen, aber aus nachvollziehbaren Gründen wurde die Bewässerung mit Trinkwasser irgendwann eingestellt und ein Fussballspiel der Kids gab dem Rasen dann den Rest... Komplett im Eimer, kann man grad neu machen.

Zwei Gedanken kamen mir angesichts dieses Trauerspiels: Ich brauche eine Bewässerungsanlage, am besten was Automatisches und fest installiert. Ich habe keinen Bock ständig mit irgendwelchen Schläuchen und was weiß ich alles rumzuhantieren. Der zweite Gedanke betraf die Wasserversorung selbst, Trinkwasser in Massen auf den Rasen zu gießen erschien mir wie eine Art Sünde, also musste eine Regenwasserzisterne her.

Der Plan war gefasst und was tut man als nächstes? Genau, man beginnt zu recherchieren. Mal abgesehen vom Geld das man hier im wahrsten Sinne des Wortes versenken kann, erkennt man schnell, dass das alles gar nicht so einfach ist. Das fängt mit der Auswahl, Plazierung und Größe der Zisterne an und endet mit der Steuerung der eigentlichen Bewässerung. Grob kann man das in drei Schritte einteilen:

1) Die Zisterne und deren Zuflüsse
2) Auswahl und Berechnung der Bewässerung
3) Steuerung der Bewässerung

Ich werde die drei Themen in drei Posts packen, einer wäre da echt zu lang...

Projekt Rollrasen

Eines war mir angesichts der Versuche aus der Nachbarschaft was die Anlage von "Rasen" angeht sofort klar:
Ich mache Rollrasen!!!

Monatelang haben hier alle jeden einzelnen Grashalm gehegt und gepflegt. "Ja nicht betreten! Ist frisch gesät!" Die Ergebnisse sind auch angesichts des recht schlechten Bodens bei uns von der Seite her gesehen immer ganz ansehnlich... Bei näherer Betrachtung offenbaren sich dann aber eher große als kleine Lücken im Grün.

Rollrasen kann man heutzutage recht bequem im Internet bestellen, wobei fast alle Anbieter aus dem norddeutschen Raum kommen, was den Versand teurer als den eigentlichen Rasen macht. Dieser muss nämlich recht schnell nach dem "Ernten" verlegt werden, ist ja eine lebende Pflanze. Schnell bedeutet ca 24 Stunden, was bei 8 Stunden Transport schon knapp werden kann.

Wie auch immer, im Gegensatz zu "Ich werfe da einfach ein paar Grassamen hin und hoffe das Beste..." braucht Rollrasen etwas mehr Vorarbeit. Zum einen sollte das Gelände ziemlich eben sein, also zumindest ohne Huckel und Senken. Zum anderen braucht der Rollrasen recht gute Erde, da er sich ja nicht entwickelt, sondern quasi aus seinem Leben gerissen wird um woanders angesiedelt zu werden.
In unserem Fall bedeutete das zu erst alle übrige Erde weg, alles schön einebnen und dann auf die sehr sandige "Muttererde" noch Humus obendrauf. Leider musste das alles von Hand erledigt werden, denn ein Bagger kommt nicht mehr hinter das Haus... Eine elende Schufterrei.

Finalisierung der Geländeform, Schritt zwei: Anfüllen, anfüllen und Erde bewegen...

Die Stützmauern stehen, also kann das Gelände in die geplante Form gebracht werden.

Da bisher nichts gemacht wurde lagerte noch der Komplette Mutterboden, einiges an Aushub und der Abraum, der bei der Terrasse angefallen war auf dem Grundstück. In Tagelanger stoischer Arbeit habe ich Schaufel um Schaufel, Schubkarre um Schubkarre verteilt, verdichtet umgelagert und angefüllt.
Am Anfang dachte ich noch angesichts der schieren Massen: "Oh Gott, da werde ich nie fertig...", aber wenn man einfach anfängt und nicht nach lässt kann man jeden Tag erleben, wie wieder ein kleines Stück geschafft ist...

Sand, Sand und ganz viel Sand...

Finalisierung der Geländeform, Schritt Eins: Das Errichten einer Stützmauer

Bisher haben wir uns mehr oder weniger "nur" mit dem Haus selbst beschäftigt, die Außenanlagen haben wir bisher grob vernachlässigt (was schon zu Unmut mit den Nachbarn führt)...

Ganz außer Acht haben wir das ganze aber auch in der Vergangenheit nicht gelassen, denn ich hatte einige Landschafts-/Gartenbauer um ein Angebot für eine Stützmauer gebeten. Die Daten waren recht simpel, 2,5m hoch, 6,5m lang, in der Mitte eine Treppe und dann noch recht günstig. Als die Angebote eintrudelten (nicht alle gaben ein Angebot ab) fiel ich fast vom Stuhl... Unter 11.000 Euro wäre da nichts zu machen... Und wie gesagt, das wäre die preiswerteste Variante...

Bei aller Liebe, 11.000 Euro für eine Stützmauer mit Treppe ist schon recht sportlich, durch das Hin und Her mit dem Kellerbauer mussten wir dies aber eh erst einmal auf die lange Bank schieben.

Nachdem die Sache mit dem Keller abgehakt war, machte ich mir nun wieder Gedanken über das wie und was bei unseren Außenanlagen. 11.000 Euro wollte ich nicht ausgeben, also reifte in mir der Gedanke "Selbermachen".

Donnerstag, 28. März 2019

Das dritte Bad

Der letzte Eintrag ist nun schon etwas her, die Terrasse liegt schon eine Weile und man könnte meinen, dass seit dem nichts passiert ist. Es ist sogar sehr viel passiert, vieles davon hat aber nichts mit dem Haus zu tun, weswegen es etwas stiller hier wurde.
Dies ändert sich nun wieder...

Wer diesen Blog verfolgt hat bereits mitbekommen, dass unser Haus ein drittes Bad im Keller bekommen wird. Manche werden sich nun fragen wozu eigentlich dieses dritte Bad, und warum die aufwändige Planung dafür, zwei reichen doch.

Prinzipiell natürlich wahr, aber ich habe einen großen Hobbyraum im Keller, in dem zukünftig auch die ein oder andere Party stattfinden wird. Wenn die Gäste (oder man selbst) immer erst hoch ins Haus müssen ist das nicht sehr schön. Außerdem fröne ich meinem Hobby dem MTB Fahren, was bedeutet, dass ich durchaus einmal etwas dreckiger nach Hause komme und so unten im Keller duschen kann ohne den ganzen Dreck mit nach oben zu schleppen.

Wie das Bad mal aussehen soll kann man unten bewundern.
So soll das Bad mal aussehen

Dienstag, 26. Februar 2019

Ein Abstellraum so preiswert wie möglich

Neben dem Bad war auch noch die Abstellkammer im Keller komplett Rohbau und wollte nun im Winter doch einmal hergerichtet werden. Irgendwann findet man die rohen Betonwände dann auch nicht mehr so toll...

Erstes Problem, die Abstellkammer wurde bereits genutzt, war entsprechend voll... Gott, was sich in der kurzen Zeit schon an Zeug ansammelt ist der pure Wahnsinn. Glücklicher Weise habe ich ja einen großen Hobbyraum, in dem ich alles Zwischenparken kann.

Ist der Raum leer gehts frisch ans Werk. Der Fussbodenaufbau wird ähnlich wie im Hobbyraum. Abdichtung (Bitumensperrbahn) gegen Feuchtigkeit von unten. Darauf dann trittfeste Dämmung und eine dicke OSB Platte als Grundlage. Eine sehr preiswerte und schnelle Variante für einen Bodenaufbau.
Abstellraum im (fast) Rohzustand #1

Mittwoch, 5. September 2018

Was hat die Terrase gekostet?

Ich hatte es bereits erwähnt, beim Thema Geld ist es schwer Informationen zu finden, was auch verständlich ist, kaum jemand möchte sich offen in die Karten schauen lassen. Trotzdem möchte ich hier eine kurze Auflistung der benötigten Materialien und den Kosten für unsere Terrasse erstellen. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen doch bei der eigenen Planung...

Ich gehe übrigens davon aus, dass grundlegende Dinge wie eine anständige Säge, Bohrer und Akkuschrauber vorhanden sind...

Eine Terrasse ensteht. Na klar ist wieder alles Spezial...

Gut ein Jahr nach Einzug schauten wir immer noch durch unsere Terrassentüren und sahen nicht viel außer einer brach liegenden Fläche. Angesichts des nicht enden wollenden Sommers und dem damit wachsenden Bedürfnis auch etwas Zeit außerhalb des Hauses verbringen zu können (ohne gleich komplett im Dreck zu stehen) entschlossen wir uns nun dazu das Thema Terrasse anzugehen...

Alles beginnt mit der Planung:
- Welches Material?
- Welche Größe?
- Wie positioniert?
- usw. usw.

Wir haben uns als Material für Holz entschieden, wobei lange nicht klar war für welches konkret. Mir schwebte Lärche vor, aber das gefiel der besseren Hälfte nicht. Beim Holzhändler hatte sie sich in ein ("Auf jeden Fall nachhaltig geerntetes [...]") Tropenholz verliebt. Allerdings sprengte dies schnell den finanziellen Rahmen. Am Ende blieben wir als Kompromiss bei der klassischen Douglasie. Sieht ansprechend aus, die Kosten bleiben im Rahmen nur bei der Haltbarkeit muss man Abstriche machen. Wobei ich persönlich sagen muss, wenn die Terrasse in 10-15 Jahren neu gemacht werden muss, dann ist das halt so. Für den Preis einer Tropenholzterrasse kann ich dreimal mit Douglasie bauen...

Eine Umrahmung/Stützmauer um die Zukünftige Terrasse

Wir bauen am Hang... Damit wird alles etwas aufwändiger und komplizierter was die Gestaltung des/der Gartens/Außenanlage. Um eine halbwegs ebene Fläche für eine Terrasse anlegen zu können muss das Gelände abgefangen werden, welches diese Fläche umgibt.

Wir haben uns auch hier für Gabionen entschieden. Der Grund ist zum einen die schöne Optik, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Zum anderen eignen sich Gabionen hervorragend für Stützmauern, weil sie -einmal gefüllt- extrem schwer sind. UND man kann Gabionen ganz gut allein aufbauen, was die Abhängigkeit von Helfern und/oder zu bezahlenden Handwerkern eliminiert.

Montag, 9. Juli 2018

Vorläufiges Fazit zu Danwood

Seit mittlerweile fast einem Jahr wohnen wir nun in unserem Danwood Haus und ich möchte es nicht versäumen ein kleines Fazit zu ziehen. Schließlich wird man ständig gefragt ob man wieder mit Danwood bauen würde, und wie Danwood denn so war...

Eines vorweg, wir fühlen uns sehr wohl in unserem Haus und bisher sind keine größeren Mängel aufgetreten, mal abgesehen von den erwarteten Setzrissen.

Dies führt mich eigentlich direkt zu dem Fazit: Das Haus ist gut, Danwood ist... -nicht so gut-

Der Leser wird sich nun fragen: "Was meckert er denn? Hauptsache das Ergebnis stimmt!". Dem muss ich aber leider widersprechen. Immerhin haben wir einen riesen Batzen Geld bezahlt und dafür erwarte ich einiges...

Ich erwarte bestimmt NICHT, dass mir ständig "Zucker in den Hintern geblasen wird", aber eine gewisse Zuvorkommenheit ist sicherlich nicht zu viel verlangt. Der Ton, der einem vor allem aus der Zentrale in Berlin entgegen schlägt ist ehrlich gesagt eine Frechheit, so geht man nicht mit Kunden um.

Ich erwarte bestimmt NICHT, dass ich kurz vor der Angst noch grundlegende Dinge an den Plänen ändern kann, aber einen Eimer Farbe, oder eine Steckdose mehr sollte doch wohl möglich sein. Wobei in unserem Fall ja nicht einmal von "kurz vor der Angst" gesprochen werden kann, sondern von 4 Monaten vor Stelltermin...

Ich erwarte bestimmt NICHT, dass jedes kleine Detail im Vertrag abgebildet werden kann, ich erwarte aber doch, dass man sich an selbigen hält. Das Verlangen von Unterschriften auf nicht im Vertrag erwähnten Dokumenten mit dem "Hinweis", dass es ohne dieses keinen Stelltermin gäbe ist schlichtweg Erpressung...

Ich erwarte bestimmt NICHT, dass ich bevorzugt behandelt werde und alles immer sofort bekomme, ich erwarte aber doch eine offene Informationskultur und ein Einhalten zugesagter Termine. "Die Heizlastberechnung erhalten sie in zwei Wochen." -> Zwei Wochen später: "Ups, das dauert dann doch noch einmal 6 Wochen länger..." Insgesamt zwölf Wochen warten auf eine Statik... Das ist einfach alles viel zu lang und nicht akzeptabel, zumal man keine Informationen zum Status erhält, wenn man nicht sehr penetrant nachfragt.

Ich erwarte bestimmt NICHT, dass alles immer zu 100% Fehlerfrei ist, aber eine gewisse Sorgfalt sollte man doch walten lassen. Wie kann es sein, dass ich in der Heizlastberechnung den viel zu dünn geplanten Estrich entdecke und hier auf die geltende DIN hinweisen muss? Welcher "normale" Bauherr weiß sowas?

Ich erwarte bestimmt NICHT eine Luxusvilla für den Preis einer einfachen Scheune, aber eine transparente und faire Preispolitik sollte "standard" sein. Wie kann es sein, dass ich für eine weitere Duschtasse fast 1800 Euro zahlen muss (OK, mit Wasseranschluss/-abfluss, aber ohne Duschwand) und für das Weglassen einer kompletten Badewanne (inclusive der entsprechenden Fliesenarbeiten) gerade einmal 470 Euro vergütet bekomme?

Tja, damit kommen wir zur Frage aller Fragen: Würden wir noch einmal mit Danwood bauen? Ich muss leider sagen... Nein.

Das Haus ist sehr gut und qualitativ sauber ausgeführt, die Arbeiter waren sehr sehr fleißig und auch (soweit ich das sagen kann) sehr gut und immer Hilfsbereit.
Der Weg dahin ist mir im Nachhinein aber einfach zu steinig.